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Radio SRF 1 Teurere Tickets in den Stosszeiten: Unfair oder nötig?

Täglich befördert die SBB 1,2 Millionen Passagiere – Tendenz steigend. Um die Pendlerströme besser zu verteilen, denkt der Bund über Mobility Pricing nach. Tickets wären in den Stosszeiten teurer. Was spricht dafür, was dagegen? Die Diskussion im «Forum».

Legende: Audio «Forum»: Die Sendung zum Nachhören abspielen. Laufzeit 51:51 Minuten.
51:51 min, aus Forum vom 01.02.2018.

Das ist Mobility Pricing

Mit Mobility Pricing sollen Verkehrsspitzen geglättet und Kapazitäten auf Strasse und Schiene besser genutzt werden. Wer zu Stosszeiten oder auf besonders stark befahrenen Strecken auf Strasse oder Schiene unterwegs ist, müsste dem Konzept zufolge mehr bezahlen; wer zu Randzeiten unterwegs ist, weniger.

Das Zauberwort Mobility Pricing für Strasse und Schiene hat seit seiner Ankündigung 2016 viel von seinem Glanz verloren. Mehrere Pilotprojekte scheiterten am Unwillen der Kantone mitzumachen. Und auch die Begeisterung der Transportunternehmen hält sich mittlerweile in Grenzen. Der Bund hält jedoch an dieser Idee für Bahn, Bus und Tram fest.

Legende: Video So funktioniert Mobility Pricing abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.10.2017.

Die Diskussion in der Sendung «Forum»

Es stehen Fragen im Raum: Ändern genug Pendlerinnen und Pendler ihr Mobilitätsverhalten bei höheren Preisen in den Stosszeiten, um die überfüllten Züge zu entlasten? Und sind höhere Preise während bestimmten Zeiten fair? Darüber diskutierten wir in der Sendung «Forum» mit Hörerinnen und Hörern und diesen zwei Gästen:

Pèorträt Thomas Hardegger
Legende: Pro Mobility Pricing Thomas Hardegger, Nationalrat SP (ZH) und Mitglied Verkehrskommission. Keystone
Wennschon, dennschon. Man muss eine gleichmässigere Auslastung auf der Strasse wie auch auf der Schiene unter die Lupe nehmen.
Autor: Thomas HardeggerNationalrat SP (ZH) und Mitglied Verkehrskommission
Porträt Ueli Stückelberger.
Legende: Contra Mobility Pricing Ueli Stückelberger, Direktor Verband öffentlicher Verkehr. Keystone
Kein Transportunternehmen will der Killer des Mobility Pricing sein, aber es setzt sich auch keines dafür ein.
Autor: Ueli StückelbergerDirektor Verband öffentlicher Verkehr

27 Kommentare

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