Zwei Alphatiere in der Sendung «Persönlich»

«Persönlich»-Gastgeber Dani Fohrler begrüsst im Art Deco Hotel Montana Luzern die Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer-Horst und den Zeitschriftenmacher und «GaultMillau»-Chef Urs Heller.

«Persönlich»-Moderator Dani Fohrler auf der Bühne zusammen mit Urs Heller und Ursula Stämmer-Horst. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Urs Heller und Ursula Stämmer-Hörst werden von Moderator Dani Fohrler befragt (v.l.n.r.). ZVG

Ursula Stämmer-Horst (56)

Porträt Ursula Stämmer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ursula Stämmer. Keystone

«Ich habe die Menschen gerne», sagt die Luzerner Stadträtin, die ursprünglich einmal Krankenschwester war. Beim Blick in ihr Schulzeugnis hätte wohl niemand gedacht, dass sie einmal Bildungsdirektorin sein würde. Ihre Noten fürs Betragen waren nicht die Besten. Nicht zuletzt, weil sie immer gesagt hat, was sie denkt und sich für Fairness lautstark eingesetzt hat.

Ursula Stämmer-Horst ist Luzernerin durch und durch. Nur einmal im Leben war sie für eine kurze Zeit weggezogen. Mit Anfang zwanzig lebte sie im Thurgau auf einem Bauernhof, war weitgehend selbstversorgend und ernährte sich von Hühnern und Kaninchen aus eigener Zucht. Seither scheut sie sich auch nicht, mal ein Kaninchen zu metzgen.

Aufgewachsen ist Ursula Stämmer-Horst zusammen mit drei Schwestern. «In einer Frauenwelt,» wie sie selber sagt. Auch ihre Tätigkeit als Krankenschwester war ein typischer Frauenberuf. Als sie vor 14 Jahren erstmals in den Stadtrat gewählt wurde, hat sich eine völlig neue Welt aufgetan. Sie übernahm damals Bereiche wie die Polizei und die Feuerwehr – vorwiegend eine Männerwelt. Sie habe lernen müssen, dass Männer manchmal etwas anders ticken. In Ihrer Freizeit geht Ursula Stämmer-Horst übrigens einem eher männlichen Hobby nach: dem Fliegenfischen.

Urs Heller (61)

Porträt Urs Heller. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Urs Heller. ZVG

Wer blättert nicht ab und zu mal in der «Schweizer Illustrierten»? Das Schweizer People-Magazin ist eines von vielen bekannten «Heftli» aus dem Verlagshaus Ringier. Urs Heller ist der oberste «Heftlimacher» bei Ringier und weiss genau, wie man bunt bedrucktes Papier verkauft. Angefangen hat der Luzerner seine journalistische Karriere als Sportredaktor beim «Luzerner Tagblatt».

In jungen Jahren war Urs Heller auch aktiv sehr sportlich: Handball war damals sein Ding. In der Zwischenzeit ist aus ihm ein leidenschaftlicher Golfspieler geworden. Leidenschaft spielt in Hellers Leben die Hauptrolle. Besonders wenns ums Essen geht. Kulinarisch geprägt wurde er durch Mutters Küche. Heute amtet er für den Gourmetführer «GaultMillau» als Testesser der Nation. Dabei ist es ihm besonders wichtig, immer wieder neue Kochtalente zu entdecken.

Urs Heller ist bis heute stark mit seiner Heimatstadt Luzern verbunden. Vor allem als lautstarker Fan des FC Luzern. Nach Luzern zieht es ihn aber auch zu seiner 94-jährigen Mutter. Auf seinen regelmässigen Besuchen erledigt er ihr die Büroarbeiten. Sein Traumhaus hat Urs Heller in Küssnacht SZ gefunden. Den Blick auf Rigi und Pilatus und den Direktzugang zum See schätz er als Oase und verbindet ihn mit seiner Heimat.

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