Reise nach Berlin und Dessau vom 19. bis 23.2.2014 AUSGEBUCHT

Aufbruch: Das Motto des diesjährigen Festes zu Ehren Kurt Weills, das in seiner Geburtsstadt Dessau stattfindet, rund 130 Kilometer von Berlin. Dank der von Walter Gropius entworfenen «Meisterhäuser», die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, ist Dessau aber auch die «Stadt des Bauhaus».

Das Bauhaus Dessau, ein Gebäudekomplex, das 1925 entstanden ist. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Bauhaus Dessau ist als Schulgebäude für die Kunst-, Design- und Architekturschule entstanden. M_H.DE

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Die Reise im Überblick

19. bis 23. Februar 2014 - AUSGEBUCHT

Preis pro Person:
CHF 2‘380.– im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag: CHF 180.–

Anmeldeschluss: 20. November 2013, danach auf Anfrage

Mindest-/Maximalbeteiligung: 14/22 Personen

Der Komponist Kurt Weill, geboren 1900, ist einer der bedeutendsten Repräsentanten einer Zeit, die durch Aufbruch wie durch schreckliche Ereignisse geprägt wurde. Von der Nazidiktatur verfolgt, floh er von Berlin nach New York – und wurde von einem der erfolgreichsten klassischen Komponisten Deutschlands zu einem der erfolgreichsten Komponisten am legendären Broadway.

Die Dessauer «Hochschule für Gestaltung» war einst Pilgerort für die Crème de la Crème der Avantgarde. Walter Gropius, Gründer der Einrichtung, entwarf das Bauhaus-Gebäude, das 1926 eingeweiht wurde. Von hier aus trat die neuzeitliche Gestaltung, die Idee der Moderne in Architektur und Design ihren Siegeszug an.

Moses Mendelssohn, der bedeutende deutsche Philosoph und Vorkämpfer für Glaubensfreiheit und Emanzipation der Juden in Deutschland, wurde im Jahr 1728 in Dessau geboren. Das dortige Mendelssohn-Zentrum informiert über sein Lebenswerk.

Zurück nach Berlin: 1928 fand die Uraufführung der «Dreigroschenoper» statt, dem Theaterstück von Bertold Brecht mit Musik von Kurt Weill. Die als Grundlage dienende «The Beggar’s Opera» wird anlässlich des Kurt-Weill-Festes zu hören sein. Ein Konzertabend in der Berliner Philharmonie sowie ein Theaterbesuch runden den Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt ab.

Das Reiseprogramm

Tag 1: 12.40 Uhr: Hinflug ab Zürich. 14.10 Uhr: Ankunft in Berlin, kurze Stadtrundfahrt und Zimmerbezug im Hotel. Abends Theaterbesuch. (Nach aktuellem Spielplan, vorgesehen: Theater am Schiffbauerdamm.)

Tag 2: Stadtführung durch das «Berliner Theaterviertel» und Besuch der Brecht-Weigel-Gedenkstätte. Nachmittag frei. Abends Konzertbesuch in der Philharmonie. Mitwirkende: Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, Dirigent. Programm: Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90; Georg Friedrich Haas: Uraufführung; Claude Debussy: La Mer.

Tag 3: Morgens «Bauhaus-Tour» in Berlin. Sie sehen u.a. Bauten von W. Gropius und M. van der Rohe. Nachmittags Fahrt nach Dessau und Zimmerbezug im Hotel. 19.00 Uhr: Besuch des Eröffnungskonzerts zum Kurt-Weill-Fest 2014 im Anhaltischen Theater. Mitwirkende: u.a. Antony Hermus & Anhaltische Philharmonie Dessau. Programm: Paul Hindemith: Vorspiel zu «Neues vom Tage», Kurt Weill: Der Lindberghflug, Walter Ruttmann/Edmund Meisel: Berlin – Die Sinfonie der Grossstadt.

Tag 4: Stadtführung und Besuch des Weill-Zentrums. 16.00 Uhr: Besuch der Première von «The Beggar’s Opera» (Johann Christoph Pepusch/John Gay) im Anhaltischen Theater.

Tag 5: Besichtigung einiger «Meisterhäuser» sowie Besuch im Moses-Mendelssohn-Zentrum. 18.45 Uhr: Rückflug ab Berlin. 20.10 Uhr: Ankunft in Zürich.

Eingeschlossene Leistungen

  • Direkte Linienflüge (Economy) mit SWISS inkl. Taxen und Gebühren
  • 2 Übernachtungen/Frühstücksbuffet im 4*-Hotel «Maritim proArte» in Berlin-Mitte (Zentrum)
  • 2 Übernachtungen/Frühstücksbuffet im 4*-Hotel «Radisson Blu» in Dessau (Zentrum)
  • Alle Transfers, Eintritte und Führungen sowie 5 Essen inkl. Getränke
  • Eintrittskarten für die 4 im Programm erwähnten Veranstaltungen
  • Reisebegleitung und Werkseinführungen durch Dr. Jakob Knaus, ehemaliger Redaktor Radio SRF 2 Kultur, und Béatrice Zbinden, Cultours

Es gelten die «Allg. Reise- und Vertragsbestimmungen» der Cultours GmbH. Gültige Ausweispapiere sind erforderlich. Spielplan- und Besetzungsänderungen ausdrücklich vorbehalten. Der Vorverkauf (Philharmonie, Theater in Berlin) war zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht geöffnet; es konnten somit noch keine Karten verbindlich reserviert werden.