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Aktuell «Das kann doch nicht sein! Schon wieder leer?!»

Doch doch, das ist schon möglich. Der Spritverbrauch von Autos ist viel höher als die Hersteller angeben. Das ist nicht neu. Der südkoreanische Autohersteller Hyundai und seine Schwesterfirma Kia müssen jetzt aber wegen falscher Verbrauchsangaben 750 Millionen Dollar Strafe bezahlen.

Und auf einmal geht nichts mehr! Der Spritverbrauch von Autos ist viel höher als die Hersteller angeben.
Legende: Und auf einmal geht nichts mehr! Der Spritverbrauch von Autos ist viel höher als die Hersteller angeben. Keystone

Dennoch werden Autofahrer auch künftig an der Nase herumgeführt. Da ist sich die Eidgenössische Forschungsanstalt Empa sicher. Die Autobauer wissen nämlich schon lange, dass ihre Verbrauchsangaben nicht stimmen. Und die EU-Richtlinien für den Verbrauchstest sind weit von der Realität entfernt. SRF 3 kann das leider auch nicht ändern. Aber wir helfen euch beim Fahren Sprit zu sparen. Diese 4 Tipps sind kein «Bschiss» - versprochen:

  1. Fahrstil
    Clever fahren lohnt sich fürs Portemonnaie. Vorausschauende Autofahrer müssen weniger bremsen und brauchen so weniger Sprit. Möglichst niedertourig fahren. Das heisst, wenn ihr beschleunigt schnell in grössere Gänge schalten.
  2. Klimaanlage
    Es ist draussen schon genug kalt, die Klimaanlage könnt ihr getrost ausschalten. Die Klimaanlage braucht nämlich enorm viel Sprit. Wer die Klimaanlage permanent laufen lässt erhöht den Verbrauchswert um bis zu 20 Prozent!
  3. Auto bewusst einsetzen
    «Stop and go» frisst Benzin. Ergo muss man sich zweimal überlegen ob man in die Stadt mit dem Auto fahren soll oder mit dem ÖV.
  4. Fahrzeugzustand
    Nehmt die Sommerpneu aus dem Kofferraum! Und bei dieser Gelegenheit doch auch gleich den Werkzeugkoffer, das Zelt vom Openair, Omas Rollator, Mamas Schuhsack, das Kindervelo vom Sohn und das neue aufklappbare Bett! Alles Zusatzgewicht und das braucht Benzin beim Fahren. Und noch etwas: ist der Pneu druck zu niedrig sieht das nicht nur doof aus sondern auch das frisst Sprit.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Schlatter, Dörflingen
    Also ich halte den Tipp mit der Klimaanlage abschalten für Humbug. Ich habe es noch mit jedem meiner Autos geschafft, die Angabe des Herstellers zu erreichen. Und ich habe die Klimaanlage immer aktiviert. Moderne Anlagen sind so konzipiert, dass sie sich ab einer bestimmten Temperatur selbst deaktivieren und im Bedarfsfall wieder anspringen. Auch stellt sich mir die Frage, ob es besser ist mit beschlagenen Scheiben durch die Gegend zu fahren um die letzten dl Sprit zu sparen...
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  • Kommentar von Kurt Schrag, Liebefeld
    Wenn man Ausserorts oder auf der Autobahn eine runde Tafel mit rotem Rand sieht, ist mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Zahl darauf. Je nach Steigung oder Gefälle in angemessener Entfernung vom Gas weg, so dass man bei der Tafel möglichst die vorgeschriebene Geschwindigkeit hat. Wenn man streckenkundig ist sollte man dies bereits herausgefunden haben. Der Zeitverlust macht nur Sekunden oder Bruchteile aus. Im übrigen hat jedes Auto eine Treibstoffvernichtungsanzeige: Die Bremslichter!
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    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Tja, am Schluss bleibt von jeder Energieumwandlung, in diesem Fall von Bremsklötzen nur Staub und Wärme, respektive Bewegungsenergie der Atome/Moleküle die sich irgendwann via diverser Wege im expandierenden All verliert. Bei 0 Kelvin verstummt das letzte Zittern jedes Atoms. Die CH-Fahrprüfung beinhaltet wenigstens beim Bremsweg etwas angewandte Physik. Hierzulande nicht mal das. Die ganze Autoindustrie bliebe auf ihrem Neuschrott hocken, währe höhere Bildung Voraussetzung zum Fahren.
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  • Kommentar von Stefan, Hagendorn
    Ist ja nicht so, dass die Angaben utopisch und unerreichbar sind. Fahre einen 3er BMW Kombi ( 2lt.-Diesel 170ps) und der hat einen angegebenen Verbrauch von 4.9 l Über die letzten 130'000km fahre ich mit einem Schnitt von 4.7 und da ist alles drin, Stadt, Land und viel Autobahn.... Der eigene Fahrstil und die Fahrgewohnheiten machen halt schon viel aus :)
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    1. Antwort von S. Hertli, Thayngen
      Geht mir sehr ähnlich, fahre auch einen 2 Liter Turbodiesel. Meiner ist aber aerodynamisch etwas ungünstiger (ein Toyota RAV-4, bald 10 jährig) und hat permanent allrad, trotzdem bin ich mit 6,0l (über 70'000km ermittelt, seit ich ihn habe) eigentlich recht zufrieden. Der Heizer bestimmt den Verbrauch.
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    2. Antwort von Alexander Ulrich, 5416 Kirchdorf
      Als Mechaniker erlebe ich immer wieder, dass Serviceintervalle nicht eingehalten werden. Motorenöle und Filter mindestens 1/Jahr, Luftfilter ebenso. Nicht korrekt arbeitende Lamdasonden erhöhen ebenfalls den Spritverbrauch.. Liuebe Leute, Service am Auto nicht verschlafen, es lohnt sich bestimmt!
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