Emmys 2017: Gewinner und Verlierer im SRF3-Check

Vergangene Nacht wurden die begehrten US-Fernsehpreise verliehen. Grosse Gewinner der Emmy-Nacht sind «The Handmaids Tale» und «Big Little Lies» mit je acht Auszeichnungen. Überraschenderweise gingen die Hitserien «Stranger Things» und «Westworld» leer aus. Sehenswert sind aber alle vier.

Woodley, Witherspoon und Kidman in der Serie «Big Little Lies» Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hochkarätige Besetzung: Woodley, Witherspoon und Kidman in der Serie «Big Little Lies» HBO

Die grossen Emmy-Gewinner

    • «The Handmaid's Tale»

      Die Serie zeigt ein schreckliches aber nicht allzu fernes Zukunftsszenario: Wegen Umweltverschmutzung ist ein Grossteil der Menschheit unfruchtbar. Fruchtbare Frauen macht der totalitäre Staat zu «Handmaid's». Sie werden in reiche Familien geschickt, dort von den Hausherren zeremoniell vergewaltigt und dienen der Oberschicht als Gebärmaschinen. Die Serie ist brillant gemacht und perfekt ins aktuelle Zeitgeschehen eingebettet, wo in vielen Ländern totalitäre Tendenzen immer stärker werden. Legal ist «The Handmaid's Tale» in der Schweiz lediglich über Paket «Teleclub Premium» verfügbar.

      Trailer «The Handmaid's Tale»

      2:01 min

    • «Big Little Lies»

      «Desperate Housewives» in cool. So könnte man «Big Little Lies» beschreiben. Drei überprivilegierte Mütter, die mit ihren Familien in Luxuswillen an der schroffen Küste von Monterey, Kalifornien, leben. Hinter der schönen Fassade spinnen sie allerdings wüste Intrigen. Die Serie ist in melancholisch-schönen Bildern gefilmt. Sie zeigt neben den Leben der Frauen auch die Aufklärung eines Mordes an einer Wohltätigkeitsgala. Als Bonus fürs Auge: Hollywood-Superhottie Alexander Skarsgård, der Nicole Kidmans Mann spielt. Die HBO-Serie gibt's in der Schweiz unter anderem bei Teleclub.

      Trailer «Big Little Lies»

      3:45 min

Die grossen Emmy-Verlierer