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Aktuell Grosse Klappe, viel dahinter: Der ESC mit Schneider und Vetter

SRF 3-Satiriker Peter Schneider und Slam-Poet Gabriel Vetter knöpften sich den Eurovision Song Contest vor. Hier sind die Highlights!

Peter Schneider mit Regieklappe und Gabriel Vetter mit Pferde-Zeitschrift.
Legende: «Pferde»: Schneider & Vetter kommentierten den ESC. SRF 3

Schneider/Vetter liessen sich weder von ungarischen Augenbrauenkünstlern, noch von deutschen Baumumarmerinnen und all den anderen typischen Vertretern des ESC-Panoptikums ins Koma singen, sondern knöpften sich die vielstündige Tralala-Veranstaltung nach allen Regeln der Kunst vor.

Der ganze Schabernack war nicht nur im TV-Zweikanalton auf SRF 1 zu hören, sondern auch auf SRF 3 und im Video-Livestream auf srf3.ch. Und natürlich: Auf Twitter , Link öffnet in einem neuen Fensterwurden sie genüsslich sekundiert von der besten Community ganz Eurovisioniens – den Followern von SRF 3.

Kontinentaler Katzenjammer aus Stockholm

Nachdem vor einem Jahr in Wien ein gewisser Måns Zelmerlöw aus Schweden die Nase vorn hatte, kam der kontinentale Katzenjammer dieses Jahr aus Stockholm. Wo sonst die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften Nobelpreise vergibt, gab es für einmal Pop-Brei, Peinlichkeiten und Punkte am Fliessband. Ein gefundenes Fressen für Schneider & Vetter im heissen Satire-Frühling 2016.

Gewonnen hat schliesslich der Beitrag aus der Ukraine. Und weil der Schluss mit Popcorn so schön war, rollen wir die Geschichte gerne von hinten auf.

Wie bereits im letzten Jahr bestand ein grosser Teil der Arbeit von #SchneiderVetter (oder #VetterSchneider?) darin, im Viertelstundentakt neue Hashtags zu lancieren – was zu metakommunikationstechnischen Sternstunden führte.

Die Hashtags, die sich im Verlauf der vierstündigen Sendung ansammelten, bezogen sich nur zum Teil auf die zu kommentierende Veranstaltung, fassten die absurde Grundstimmung aber treffend zusammen.

Ansonsten stehen die Herren bekanntlich für Sprüche, Sprüche und noch mehr Sprüche. Besonders erquicklich war es mitzuverfolgen, wie sie sich an der bulgarischen Verkehrskadettin abarbeiteten.

Andere Auftritte wiederum wurden in den Kontext brisanter Themen der Neuzeit gestellt.

Auch eine Analogie zur aktuellen Schweizer Sportwelt wurde gezogen.

Und dann war da noch Gabriel Vetters Obsession mit dem Song «Crazy Frog», die er stets wieder zum Ausdruck brachte.

32 Kommentare

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  • Kommentar von Anja hubschmid, Bern
    Sven Epiney ist vielleicht nicht so lustig wie die beiden, trotzdem hört man ihm gerne zu. Und zudem hält er während dem Song die Klappe.
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  • Kommentar von Monika Scherrer, Wettingen
    Der ESC 2. Kanal-Kommentar von Schneider/Vetter ist inzwischen einfach kult. Und ja, es ist hohl. Aber das ist egal, weil es ist jedes Mal wahnsinnig lustig. Liebes SRF, die wären doch noch was für eurer Comedy-Programm! So Musikantenstadl von den beiden kommentiert wäre bestimmt auch verdammt lustig!
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  • Kommentar von Jürg Besch, Safnern BE
    Als Musik-Begeisterter interessiere ich mich für den ESC, nicht die Wertung, sondern die Darbietungen. Weil ich unterwegs war, wollte ich die Lieder am Radio hören. Leider war ich aber dann sehr enttäuscht über die zwei "Kommentatoren", die mit ihren, aus ihrer Sicht lustigen, aber in Tat und Wahrheit gemeinen und absurden Bemerkungen die durchaus begabten Künstler ins lächerliche zogen. Ich wäre der SRG sehr dankbar, wenn sie in Zukunft Kunst und Satire trennen würde. Besten Dank Jürg Besch
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