Olympia: Das sind die besten zehn Social-Media-Geschichten

Nicht nur sportlich lief an den Olympischen Spielen in Rio viel. Auch in den sozialen Medien überschlugen sich die Ereignisse. Nach zwei Wochen Olympia verleihen wir zehn Goldmedaillen für die besten Social-Media-Geschichten.

Gold für den lustigsten Spruch über Usain Bolt

Nach seinem Sieg über 100 Meter schleppte der jamaikanische Sprinter Maskottchen Vinicius auf seine Ehrenrunde mit. Das inspirierte die Twitter-Welt zu allerlei originellen Gedankengängen:

Gold für das symbolträchtigste Bild von Usain Bolt

Schon im 100-Meter-Halbfinale hatte Bolt klar dominiert. Während sich seine Gegner voll fokussieren mussten, um auch nur in die Nähe seiner Leistung zu kommen, sieht es so aus, als hätte Bolt sogar ein Lächeln für die Fotografen übrig gehabt.

Gold für den motivierendsten Screenshot

Wie macht macht man einen Athleten mit Worten so stark, dass er gar nicht anders kann als Gold gewinnen? Velo-Profi Fabian Cancellara veröffentlichte nach seinem Olympiasieg im Zeitfahren dieses SMS seines Trainers Luca Guercilena.

Remo Käser und seine Schwingerkollegen jubeln im Sägemehl. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Screenshot Twitter

Gold für die schönste Schweizer Fan-Aktion

Das ist Schweizer Sportsgeist! Schwinger Remo Käser und seine Kollegen freuten sich so sehr über die Goldmedaille des Schweizer Leichtgewicht-Vierers, dass sie sich im Sägemehl zu einer Hommage an die Ruderer hinreissen liessen. Video schauen.

Gold für das Selfie mit der grössen politischen Aussagekraft

Die Goldmedaille für das Selfie mit der grössten politischen Aussagekraft geht an Nord- und Südkorea. Besser gesagt an die Kunstturnerinnen Lee Eun-Ju aus Südkorea und Hong Un-Jong aus Nordkorea. Während einer Trainingseinheit zückt die Südkoreanerin Lee Eun-Ju ihr Handy und macht lächelnd ein Selfie mit der Nordkoreanerin Hong Un-Jong.

Gold für den bösesten Blick

Diese Auszeichnung geht an die beiden Schwimmer Michael Phelps aus den USA und Chad le Clos aus Südafrika. Ihre Rivalität geht zurück auf die Olympischen Spiele in London 2012, als Le Clos Phelps über 200 Meter Schmetterling die Goldmedaille weggeschnappt hat. Bei den Olympischen Spielen in Rio nun – in derselben Kategorie – zeigt sich diese Rivalität in einem einzigen Blick.

Gold für das lustigste Bild vom Beckenrand

Motivation zu unseren Gunsten. In Brasilien gibt es ein Gesetz, das besagt, dass es bei jedem öffentlichen Pool ab einer gewissen Grösse einen Lebensretter an der Seite haben muss. Dies gilt auch für die Olympischen Spiele mit den weltbesten Schwimmern im Wasser. Als Lebensretter hat man da nix zu tun. Und genau dies sagt auch das Gesicht eines Mannes aus, der diesen Job inne hat. Sein unglaublich gelangweiltes Gesicht motivierte zu unzähligen Posts.

Gold für das emotionalste Mitleiden

Die Medaille geht an die Eltern der amerikanischen Kunstturnerin Aly Raisman. Sie hat Silber geholt im Mehrkampf. Während ihrer Qualifikations-Übung für den Mehrkampf-Final waren ihre Eltern hin- und hergerissen zwischen Weg- und Hinschauen. Ihr grosses Leiden zeigte sich unter anderem in ihren Körperbewegungen:

Gold für den herzerwärmendsten Fan

Geht an die Grossmutter des britischen Schwimmers Adam Peaty. Sie twittert als @Mavise42Mavis erst seit April 2016 und heizt ihrem Enkel aus der Ferne kräftig ein. Es scheint zu helfen, weil Adam Peaty über 100 Meter Brustschwimmen Gold geholt hat und auch noch einen neuen Weltrekord aufgestellt hat. Das Netz feiert sie unter dem Hashtag olympicnan. Auch weil sie fast alle Tweets mit der Verabschiedung «Love Nan» abschickt.

Gold für das schönste Naturbild

Der Schweizer Ruderer Mario Gyr berichtete auf Twitter von seiner kleinen Safari-Erfahrung im Olympischen Dorf. Tierisch schön.