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Aktuell So gewinnt ihr jedes EM-Tippspiel

Firmen machen es, Freunde machen es, und wir machen es mit euch beim grossen SRF 3-Tippspiel zur EM 2016: Tippen! Wer ein bisschen Ehrgeiz entwickelt, sollte diese acht goldenen Regeln beachten.

Xherdan Shaqiri.
Legende: «Shaqiri olé – logisch wird die Schweiz Europameister!» Wer so denkt, ist vielleicht ein guter Fan, wird aber kaum Tippspielkönig. SRF 3

1. Seid realistisch

Die häufigsten Ergebnisse im Fussball sind 2:1, 1:1 und 1:0. Zugegeben, auch wir wünschen uns viele Tore. Doch ein torreiches Spiel ist eher die Ausnahme. Die Statistik sagt:

  • Bei den letzten vier Europameisterschaften fielen im Schnitt zirka 2,5 Tore pro Spiel.
  • Nur ein Viertel aller Spiele geht Unentschieden aus.
  • Von allen Unentschieden gehen fast 50 Prozent 0:0 aus.

2. Öfters auf Favoriten setzen

Viele tippen viel zu riskant. Sie hoffen ständig auf die Sensation des Aussenseiters. Man kann natürlich immer wieder mal einen riskanten Tipp einbauen, aber das Risiko sollte gut gewählt sein. Setzt man auf den Favoriten und verliert dieser, bekommt man zwar keine Punkte. Die anderen Mitspieler aber meistens auch nicht.

3. Setzt die Fan-Brille ab

Logisch wird die Schweiz Europameister! Leider Nein… so wie ihr bei solchen Tipps auch nicht Tippspielkönig werdet. Wenn ihr bei der Tippabgabe an den letzten Island-Urlaub zurückdenkt, an Isabella, die wunderschöne Italienerin aus der Toskana oder ihr aus irgendwelchen Gründen Sympathien für Nordirland habt — blendet sie aus. Der Wunsch als Vater des Gedanken bringt nichts. Das hat nichts mit Fussball zu tun.

4. Beachtet Wettquoten

Wettquoten zeigen eine Tendenz. Denn diese Quoten werden von Buchmachern, also Wett-Profis, gemacht. Je tiefer die Quote für eine Mannschaft ist, desto besser ist dieses Team. Umgekehrt gilt also, je höher die Quote, desto schlechter ist die Mannschaft. Ist die Quote ausgeglichen, dann ist für den Buchmacher ein Unentschieden realistisch.

5. Ignoriert die Vergangenheit

Was haben Spiele bei vergangenen Turnieren mit dem Diesjährigen zu tun? Gar nichts! Es stehen andere Spieler auf dem Platz, andere Trainer an der Seitenlinie, das Spiel ist in einem anderen Stadion und das Wetter ist anders. Also verabschiedet euch von solchen Weisheiten wie «die Deutschen können gegen Italien nicht gewinnen». Das ist Unsinn!

6. Ignoriert Randstatistiken

Deutschland gewinnt das erste Spiel nie. England ist bei Regen besser. Und Yann Sommer spielt in orangen Schuhen in 45 Prozent der Fälle zu 0... So ein Schwachsinn! Das sind Lückenfüller, damit Sascha Ruefer etwas zu erzählen hat. Das ist zwar spannend zu erfahren, ihr könnt diese Infos aber getrost ignorieren.

7. Bei Rückstand: Riskiert etwas

Wie gesagt, einfache und unspektakuläre Ergebnisse bringen den grössten Erfolg. Das nützt aber nichts mehr, wenn ihr beim Start der K.O.-Phase weit zurückliegt. Dann gilt es den Tipp-Tiger rauszulassen. Riskiert ruhig mal einen gewagten Tipp. Mit einem 2:1 auf den Favoriten kommt ihr nicht mehr weit. Denn das tippen zehn Andere in eurem Team auch. Ihr kommt in der Tabelle also nicht vorwärts. Diese Strategie hilft:

  • Gibt es einen klaren Favoriten, setzt ihr auf den Aussenseiter,
  • Bei ausgeglichenen Quoten tippt ihr auf klare Resultate mit zwei bis drei Toren Unterschied.

8. Beachtet die aktuelle Form

Oftmals wird auf die Weltrangliste geschaut, um zu entscheiden, wer Favorit ist und wer Aussenseiter. Man betrachtet jedoch besser die Resultate der letzten fünf bis sechs Spiele. Denn wenn eine Mannschaft die letzten drei Spiele gewonnen hat, hat sie einen Lauf und kann darum auch ein eigentlich favorisiertes Team schlagen.

Das SRF 3-Tippspiel

Das SRF 3-Tippspiel

Alle gegen Kathrin Lehmann! Tretet im SRF 3-Tippspiel gegen Ex-Natispielerin und SRF 3-Fussball-Kommentatorin Kathrin Lehmann an. Als Teil der grössten Tippgruppe der Schweiz («SRF3TippTeam») könnt ihr euch in der Tabelle nach oben kämpfen; der Sieger gewinnt eine Reise ins Land des EM-Gewinners.

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1 Kommentar

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