So helfen die Hilfswerke

«Meine Frau wurde bei einem Bombenangriff auf unser Dorf getötet. Daraufhin floh ich mit meinen Kindern nach Jordanien.» Yahia ist nur einer von unzähligen Flüchtlingen, die momentan weltweit um ihr Leben kämpfen. Mit eurer Hilfe unterstützen die Hilfswerke Bedürftige auf der ganzen Welt.

Aya ist eins von zahlreichen Kindern, die Medair mit Notunterkünften versorgt. Einen sicheren Ort zu haben, gibt Kindern wie Aya Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Einen sicheren Ort zu haben, gibt Kindern wie Aya Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Medair

    • Die 20-jährige Nyaboth und ihr 10-monatiges Kind. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Nach einem Gewaltausbruch in ihrem Heimatort Malakal, flüchtete die 20-jährige Nyaboth über die südsudanesische Grenz... Mathieu Fortoul/MSF

      Ärzte ohne Grenzen (MSF)

      Nach einem Gewaltausbruch in ihrem Heimatort Malakal, flüchtete die 20-jährige Nyaboth über die südsudanesische Grenze nach Äthiopien, in das Flüchtlingslager Leitchuor. Ihr 10-monatiges Kind war krank, als sie flüchten musste. Bei der Ankunft wurden Nyaboth und ihr damals stark mangelernährtes Baby sofort in der Klinik von Médecins Sans Fronitères / Ärzte ohne Grenzen (MSF) innerhalb des Flüchtlingslagers behandelt. Für Flüchtlinge wie Nyaboth bietet MSF zudem auch psychologische Hilfe an.

    • Caritas

      «Wir kämpfen ums Überleben!» Yahia stammt aus einem Dorf nahe Aleppo. Er hat fünf Kinder zwischen 1 und 15 Jahren: „Meine Frau wurde bei einem Bombenangriff getötet. Daraufhin floh ich mit meinen Kindern nach Jordanien.“ Yahia leidet an Krebs und ist deshalb auf Medikamente und ärztliche Betreuung angewiesen. In Zarka, einer Stadt nordöstlich von Amman, gibt es für die Familie eine Unterkunft. 200 Franken muss er für Miete, Strom und Wasser bezahlen. Die Caritas kümmert sich darum, und sie verschafft ihm die dringend nötige medizinische Betreuung.

    • Der geistig beeinträchtigte, 11-jährige Eli hat in einem Flüchtlingslager nahe Goma/Kongo gelebt.  Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Der geistig beeinträchtigte, 11-jährige Eli hat in einem Flüchtlingslager nahe Goma/Kongo gelebt.  CBM Christoffel Blindenmission

      CBM Christoffel Blindenmission

      Der geistig beeinträchtigte, 11-jährige Eli hat in einem Flüchtlingslager nahe Goma/Kongo gelebt. Auf der Flucht verlor er seine Eltern. Um etwas Essen zu verdienen, trug er in Goma den Leuten die Abfälle aus den Häusern. Er war gerade am Arbeiten, als eine Bombe einschlug und ihm den Arm abriss. Eli wurde in die CBM-geförderte Orthopädieklinik gebracht und operiert. Knapp gelang es, ihn vor dem Verbluten zu retten.

    • Rehab und ihre Söhne Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Rehab und ihre Söhne haben Decken, Heizöfen und Lebensmittel erhalten: sie sind vom syrischen Bürgerkrieg in den Liba... HEKS

      HEKS

      Rehab und ihre Söhne haben Decken, Heizöfen und Lebensmittel erhalten: sie sind vom syrischen Bürgerkrieg in den Libanon nach Beirut geflüchtet. Bei ihrer Ankunft im Flüchtlingslager in Shatila hatten sie nicht viel mehr als die Kleider dabei, die sie auf ihrem Körper trugen. Besonders schlimm war es während den Wintermonaten, als die Temperaturen bis auf null Grad fielen. HEKS versorgte sie mit Decken und Heizöfen und finanzierte das Heizöl. Da ihnen kaum Geld übrigblieb, um sich zu ernähren, erhielten sie zudem Lebensmittelgutscheine.

    • Die 6-jährige Safa Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Nachdem eine Bombe ihr Haus in Syrien zerstört hatte, musste der 6-jährigen Safa ihr rechtes Bein amputiert werden. M... Handicap

      Handicap International

      Nachdem eine Bombe ihr Haus in Syrien zerstört hatte, musste der 6-jährigen Safa ihr rechtes Bein amputiert werden. Mit ihrer Familie flüchtete sie nach Jordanien und lebt nun in einem Blechcontainer im Flüchtlingslager Zaatari. Das Team von Handicap International versorgte Safa mit einem Rollstuhl, damit ihr Vater sie zur Schule bringen kann. Regelmässig erhält sie Besuch von einer Physiotherapeutin, die ihr beibringt mit Krücken zu gehen und mit ihr Übungen macht, um ihr Bein zu stärken, damit sie bereit ist, in ein paar Wochen eine Prothese zu erhalten und so wieder ein möglichst normales Leben führen kann.

    • Aya ist eins von zahlreichen Kindern, die Medair mit Notunterkünften versorgt. Einen sicheren Ort zu haben, gibt Kindern wie Aya Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Einen sicheren Ort zu haben, gibt Kindern wie Aya Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Medair

      Medair

      «Wann der Krieg begann, weiss ich nicht genau. Unser Haus wurde bombardiert und wir flohen in den Libanon. Die Menschen schrien laut durcheinander – ich hatte Angst. Vor vier Monaten kamen wir hier an, die Busreise dauerte drei ganze Tage. Wir kannten niemanden und hatten kein Haus. Dann gab Medair uns eine Unterkunft, jetzt ist es besser. Mir fehlen meine syrischen Freunde, meine Oma und meine Spielsachen. Doch die Schule hier gefällt mir gut. Vor ein paar Tagen führten wir ein Theaterstück auf – das war toll.» Aya ist eins von zahlreichen Kindern, die Medair mit Notunterkünften versorgt. Einen sicheren Ort zu haben, gibt Kindern wie Aya Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

    • Mohamad Metaab Al Khalw und Fadwa Abdel Salam Hmade kamen im Mai 2013 im Libanon an. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Mohamad Metaab Al Khalw und Fadwa Abdel Salam Hmade kamen im Mai 2013 im Libanon an. Solidar Suisse / Christian Gemperli

      Solidar Suisse

      Mohamad Metaab Al Khalw und Fadwa Abdel Salam Hmadekamen im Mai 2013 im Libanon an. Fadwa Abdel Salam Hmadegebar war hochschwanger und gebar kurz nach der Ankunft eine zweite Tochter. Sie leben in Jezzine und teilen eine Garage mit vier weiteren syrischen Familien – insgesamt 22 Personen. Sie bezahlen die 300 Dollar Miete gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig. So kommen auch Ofen und Heizöl, die ihnen Solidar Suisse zur Verfügung gestellt hat, als einzige Wärmequelle allen zugute. Mohamad Metaab Al Khalw, der in Syrien als Zimmermann tätig war, hat mit den Holzbrettern eine Abtrennung für seine Familie gebaut.

    • Laphai Naw Aung und seine Familie flüchteten aus Angst vor Bomben, Vergewaltigung und Kindsentführung aus ihrem Dorf. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Laphai Naw Aung und seine Familie flüchteten aus Angst vor Bomben, Vergewaltigung und Kindsentführung aus ihrem Dorf. SKP

      Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

      Laphai Naw Aung und seine Familie flüchteten aus Angst vor Bomben, Vergewaltigung und Kindsentführung aus ihrem Dorf. Sie fanden Zuflucht in notbedürftigen Lagern im Norden Myanmars. An Schulbesuch war lange nicht zu denken. Vor einem Jahr konnte Laphai Naw Aung endlich wieder zur Schule gehen. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi unterstützt ihn beim Besuch der nahe gelegenen Schule – mit Zusatzunterricht und Hausaufgabenhilfe. Gleichzeitig erhalten die lokalen Schulen Unterrichtsmaterial, Bänke und Pulte, denn Laphai Naw Aung und die anderen Flüchtlingskinder überfordern die Infrastruktur der lokalen Schulen.

    • Der 11jährige Dibier musste aufgrund des internen Konflikts in Kolumbien mit seiner Familie flüchten. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Der 11jährige Dibier musste aufgrund des internen Konflikts in Kolumbien mit seiner Familie flüchten. Terre des hommes Kinderhilfe

      Terre des hommes Kinderhilfe

      Der 11 jährige Dibier musste aufgrund des internen Konflikts in Kolumbien mit seiner Familie flüchten. Dank Terre des hommes fand die Familie Zuflucht in einem Haus, wo sie Zugang zu Wasser und sanitären Anlagen haben. Dibier mag es, in der Schule Rechenaufgaben zu lösen und mit pädagogischen Spielen die Kinderrechte kennen zu lernen. In seinem Quartier wurde ein kleines Fussballfeld realisiert, wo er in seiner Freizeit mit Freunden spielen kann. Sein grösster Traum ist es, Profi-Fussballer zu werden.

    • Maria Fernanda lebt im Armeviertel Bosa bei Bogotá. Aufgrund des bewaffneten Konflikts musste sie vor drei Jahren mit ihren Kindern aus dem Heimatdorf fliehen. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Maria Fernanda lebt im Armeviertel Bosa bei Bogotá. Aufgrund des bewaffneten Konflikts musste sie vor drei Jahren mit... Vivamos Mejor

      Vivamos Mejor

      Maria Fernanda lebt im Armenviertel Bosa bei Bogotá. Aufgrund des bewaffneten Konflikts musste sie vor drei Jahren mit ihren Kindern aus dem Heimatdorf fliehen. Am neuen Ort Fuss zu fassen, war schwierig: Als alleinerziehende Mutter und mit lückenhafter Schulbildung fand sie keine Arbeit und konnte nicht einmal die Grundbedürfnisse ihrer Familie decken. Dank Vivamos Mejor hat sie neben einer beruflichen Perspektive im Gesundheitsbereich auch ihren Lebensmut zurückgewonnen. Sie arbeitet an der Aufarbeitung ihres Traumas und lernt, ihren Kindern mit einer respektvollen Erziehung Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

    • Die Hälfte ihres Lebens hat die vierjährige Haya in Angst und Schrecken verbracht. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Die Hälfte ihres Lebens hat die vierjährige Haya in Angst und Schrecken verbracht. SRK / Anton Toshkov

      Schweizerisches Rotes Kreuz

      Die Hälfte ihres Lebens hat die vierjährige Haya in Angst und Schrecken verbracht. Zuerst zuhause in Syrien, wo der Bürgerkrieg tobte, dann auf der Flucht durch die Türkei nach Bulgarien. In Bulgarien erhofften sich ihre Eltern ein besseres Leben. Doch als eines der ärmsten Länder Europas ist Bulgarien mit dem Zustrom von Flüchtlingen völlig überfordert. Haya wohnt mit ihren Eltern und Geschwistern in einer improvisierten Notunterkunft in einem alten Schulhaus. Dank der Unterstützung des Schweizerischen Roten Kreuzes, das Lebensmittel und Medikamente finanziert, muss die Familie keinen Hunger leiden und kann sich kostenlos ärztlich behandeln lassen.