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Musik Daft Punk und Macklemore dominieren die Grammys 2014

In der Nacht auf heute gingen die Grammys zum 56. Mal über die Bühne. Die grossen Gewinner waren das Elektropop-Duo Daft Punk sowie Macklemore & Ryan Lewis mit je vier Grammys. Grosser Verlierer ist Jay-Z, der nur eine von neun Nominationen nach Hause bringen konnte.

Die grösste Musik-Award-Show der Welt ging mit dem üblichen Glanz und Pomp über die Bühne - verkam dabei aber gänzlich zum überraschungsarmen Schaulaufen der Stars.

Ganze 82 Awards wurden dieses Jahr verliehen, wobei viele der Preise bereits im Vorfeld vergeben wurden und sich die Show nur noch auf die grössten Kategorien beschränkte.

Überraschungsarme Show

Auch wenn viele der ganz grossen Stars nicht nominiert waren, da sie im letzten Jahr kein Album veröffentlichten, gab es in den meisten Kategorien nur wenige Überraschungen. So waren Macklemore und Ryan Lewis' Namen bereits fix in den Preis für den besten Newcomer gemeisselt.

Und auch den Award für den besten Rocksong an Dave Grohl und Paul McCartney für ihren Song «Cut Me Some Slack» aus Grohls Doku-Film Sound City, Link öffnet in einem neuen Fenster war eher Formsache.

Die grossen Abräumer des Abends waren Daft Punk sowie Macklemore & Ryan Lewis mit je vier Grammys. Letztere schafften die einzige wirkliche Überraschung, indem sie Favorit Jay-Z auf die hinteren Ränge verwiesen.

Grammys: Die Gewinner in den Hauptkategorien

Album des Jahres "Random Access Memories" von Daft Punk
Song des Jahres"Royals" von Lorde
Single des Jahres"Get Lucky" von Daft Punk
Neuer KünstlerMacklemore & Ryan Lewis

Mehr Konzert-Anlass denn Preisverleihung

Überraschungen gab es auch bei den Live-Auftritten keine, waren doch sämtliche Kollaborationen bereits im Vorfeld durchgesickert. Das änderte nichts an der praktisch durchgehend hohen Qualität der Show. Die Award-Verleihung selbst geriet dabei oft in den Hintergrund.

Den einzigen Aufall lieferten Pink und Nate Reuss (Sänger von Fun., Link öffnet in einem neuen Fenster). Während Pink die Töne mehrheitlich ordentlich traf, schien Reuss abwesend zu sein und sorgte für einen peinlichen Auftritt. Pink wird ihn wohl hinter der Bühne erwürgt haben.

Durchdesignte Show

Die Grammys 2014 boten weder grosse Überraschungen, Skandale noch tolle Geschichten. Einzig die grosse Niederlage Jay-Z's dürfte manch einen überrascht haben. Blickt man aber auf das grossartige Jahr der Konkurrenz, ist auch das einfach erklärt.

Die Grammys wurden ihrem Namen als Oscars der Musikbranche gerecht. Wie die Oscars war auch diese Award-Show durchgeplant und poliert. Oder einfach ein unterhaltsames dreieinhalbstündiges Live-Konzert.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Tobias Dörig , Altstätten
    Bleiben Sie auf dem Boden... Im Gegensatz zu Ihnen verdient er Millionen mit seiner Musik und fährt einen Maybach...
  • Kommentar von Björn Christen , Bern
    Die heutige Pop-Musik ist so unfassbar schlecht, wenn man das mit den 60er, 70er und 80er Jahren vergleicht. 98% davon ist seelen- und substanzloser, am Reisstisch konzipierter Müll, an den sich in 5 Jahren niemand mehr erinnern will. Typen wie Jay-Z oder Justin Bieber hätten damals ein Aufnahmestudio nur als Botenjungen je von innen gesehen.
    1. Antwort von L.P. , Pfäffikon
      Sie sollten sich in dem Fall das Daft Punk Album anhören. Es wurde mit bekannten Musiker aus den genannten Jahren produziert wie z.B Nile Rodgers, Giorgio Moroder, Omar Hakim, Nathan East, Paul Williams, Chilly Gonzales und vielen mehr.
  • Kommentar von Bruno Spoerri , Zürich
    Glauben Sie wirklich, dass der Rapper wie Jay-Z einen Grammy verdient? Er hat nachgewiesenermassen illegal ein Sample meiner Musik verwendet. Machen Sie sich selbst ein Bild: "Versus" auf dem Holy Grail Album - "On the way" (abrufbar auf Youtube), veröffentlicht erstmals 1978 (!) und seit 2005 auf CD erhältlich. Gruss Bruno Spoerri
    1. Antwort von William Nüscheler , Wangen
      Das ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der traurigste und bemitleidenswerteste Kommentar, den ich auf dieser Website je gesehen habe.