Neue Musik auf SRF 3: Dido bleibt ihrem Image treu

Von melancholischem Synthie-Pop über eine brave Singer Songwriterin bis hin zu rockenden Genfern: Diese Woche präsentieren wir vier neue Perlen aus dem Musikprogramm, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Sängerin Dido, blond und blauäugig, post vor einer blauen Wand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blond und blauäugig Dido bleibt beim Image des braven Mädchens. Keystone

Dido – No Freedom

Endlich neue Töne von der britischen Singer Songwriterin Dido! Mehr als vier Jahre nach ihrem letzten Album will die Sängerin wieder an ihre erfolgreichen Hits wie «Stan» oder «White Flag» anknüpfen. Im Web ist schon vor einem Monat ein Remix ihrer neuen Single «No Freedom» aufgetaucht: Dido im elektronischen Dance-Groove! Das Original kommt wesentlich braver daher: Ihr Image als liebes Mädchen mit der sanften Stimme wird sie so nicht so schnell los.

Hurts – Miracle

«Hurts» feierten schon mit ihrem Debüt-Album «Happiness» 2010 sensationelle Erfolge. Ihren melancholischer Synthie-Pop erweitern sie auf der neuen Single «Miracle» um rockige Gitarren. Das Duo aus Manchester erinnert immer mehr an Coldplay oder Simple Minds. Ihr Zweitling «Exile» erscheint am 8. März, ihr Konzert vom 23. März im Zürcher Kaufleuten ist längstens ausverkauft. 

Train & Ashley Monroe – Bruises

Die kalifornische Rock-Band Train sucht sich für ihren Song «Bruises» abwechslungsweise verschiedene Gastsängerinnen. Schon mit der kanadischen Sängerin Marilou haben sie es aufgenommen. Auf ihrer Tournee holen sie weibliche Fans aus dem Publikum und singen den Song mit ihnen, wie auf youtube in zahlreichen Konzertmitschnitten zu finden. Offiziell erscheint der Song nun mit der amerikanischen Country-Sängerin Ashley Monroe.

The Animen – My Pretty Ballerina

Vielleicht schon ein Anwärter für die Bestenliste 2013: The Animen aus Genf. Auf ihrem Debüt-Album «Hi!» setzen sie auf die Karte urchiger Rock, vermischt mit fetten Soul-Elementen und Country-Twang. Johnny Cash hätte seine helle Freude daran! Man beachte im Song «My Pretty Ballerina» die tiefe Männerstimme à la Cash!