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Nach dem ersten Kaffee ist Rika Brune morgens der Graus eines jeden Morgenmuffels.
Legende: Die Stimme von SRF 3-Moderatorin Rika Brune klingt manchmal so, als habe sie Whiskey getrunken. Dabei mag sie den gar nicht. SRF/Oscar Alessio
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Über uns Rika Brune: «Ich bin stolz, dass ich Teil der Aktion sein durfte»

Das Radiostudio ist für Moderatorin Rika Brune der aufregendste Spielplatz für Menschen, die nie erwachsen werden wollen.

Aushängeschild von «Gib Pass!»

Vom 4. bis 8. November 2020 war Rika das Gesicht und die Stimme der SRF 3-Themenwoche «Gib Pass!». Von der Thematik war sie ganz persönlich betroffen. Sie ist in der Schweiz geboren, aber deutsche Staatsbürgerin. Im Herbst 2019 hatte sie in ihrer Wahlheimat Winterthur ein Einbürgerungsgesuch eingereicht.

Video
Rika Brune: Eine Deutsche will Schweizerin werden
Aus Glanz & Gloria vom 13.11.2020.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 42 Sekunden.

«Ich nehme viel mit aus dieser Woche»

Fast eine ganze Woche lang stand sie jeden Tag am Mikrofon, besuchte Leute, bereitete Gespräche vor, befragte Interviewpartner- und -Partnerinnen. «Ich nehme sehr viel aus dieser Woche mit und bin stolz, dass ich Teil dieser Aktion sein durfte. Und ich freue mich umso mehr auf meine eigene, vergleichsweise sehr unkomplizierte und easy Einbürgerung», sagt sie.

Unzählige berührende Geschichten

Erlebt hat Rika Brune während dieser Woche unzählige berührende und spannende Geschichten. Alle zu nennen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. «Geblieben ist mir zum Beispiel die Geschichte von Rosi Maric», erzählt sie. Die heute 63-Jährige ist seit 20 Jahren in der Region Luzern daheim und stammt ursprünglich aus Kroatien. Sie wurde an der Gemeindeversammlung eingebürgert – musste auf die Bühne und wurde mit Applaus angenommen. «Ich habe fast angefangen zu ‹gränne›.» Das erzählte sie Rika im Gespräch.

Video
SRF 3-Moderatorin Rika Brune macht den Einbürgerungstest.
Aus Radio SRF 3 Clips vom 12.11.2020.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 34 Sekunden.

Was Rika Brune über sich selber sagt:

  • Radio machen ist… viel Liebe für Geschichten und die Menschen dahinter. Und das Radiostudio der aufregendste Spielplatz für Menschen, die nie erwachsen werden wollen.
  • Nicht ohne mein... Velo!
  • Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Colugo alias Riesengleiter, Link öffnet in einem neuen Fensterim Browser öffnen. Das sind diese von Baum zu Baum fliegenden Badetücher. Auch Pelzflatterer genannt. Toller Name.
  • Ich bin bekannt für: Eine nach viel Whiskey tönende Stimme. Obwohl ich keinen Whiskey mag.
  • Ich kann nicht... an einem Flohmarkt vorbeigehen.

Hier findet man Rika Brune

Alle Porträts der Moderatorinnen und Moderatoren von SRF 3 findest du auf unserer «Über uns»-Seite.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (der sich 'nen Wolf lacht)
    Freue mich jetzt schon auf Rika's "Comeback" beim "drü". Who knows, vielleicht hat sie ja in 2, 3, oder 10 Jahren wieder Bock darauf.....;-))
  • Kommentar von Andreas Luder  (ALuder)
    Schon witzig welchen Aufwand die normalen Bürger sich antun müssen um die roten Pass zu erhalten. 90% der Schweizer würden wohl nicht die hälfte wissen was da verlangt wird. Mich mit gezählt. Ausserdem werden in Kaderpositionen Manager einfach mal schnell eingebürgert weil Sie den Job gar nicht bekämen ohne einen Schweizer Pass. Da frag ich mich...was soll das?
    1. Antwort von Francis Waeber  (der sich 'nen Wolf lacht)
      ... dann gehöre ich mit meinen 23 Pkt. beim SRF-Einbürgerungstext wohl zu den restlichen 10%. Bin aber auch erst in 5. Gen. Schweizer.... ;-)) Ansonsten gebe ich Ihnen Recht. Für Sportler/Innen gilt mitunter dasselbe, wenn die Sportart populär genug ist und ordentlich Cash bringt!
  • Kommentar von Res Burkhalter  (res11)
    hab mir grad den g&g beitrag bezüglich rikas einbürgerung angeschaut. sie meint sie müsse nicht mal an ein gespräch für die einbürgerung. wie kommt sie darauf? so ein gespräch ist doch seit ein paar jahren auch bei einer erleichterten einbürgerung pflicht?
    1. Antwort von Rika Brune  (SRF) (SRF)
      @Res Burkhalter Danke für die Frage! Ich habe bei meiner Gemeinde nachgefragt, ob in meinem Fall (in der Schweiz geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen) ein Einbürgerungsgespräch vorgesehen sei. Man teilte mir mit, das sei nicht nötig. Das diene vorwiegend dazu, herauszufinden, inwiefern eine Person integriert sei – und diese Frage stelle sich bei mir kaum.