Hochgelegene Erholung in Malbun

Eng gewundene Serpentinen, ein einspuriger Tunnel und ein unverstellter Ausblick auf die umliegenden Alpen und das Rheintal – schon wegen der Anreise lohnt sich ein Ausflug nach Malbun.

Ein altes Holzhaus an einer Strasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Geprägt wird Malbun durch ein wenig Landwirtschaft, vor allem aber durch den Tourismus. BR/Tina Klett und Beate Mangold

Malbun gehört zur Gemeinde Triesenberg und liegt 1600 Meter über Meer in einem kleinen, rundum von schroffen Berggipfeln eingefassten Gletschertal. Hier ist alles zu finden, was das Wanderer- und Skifahrerherz begehrt.

Ganzjährig eine Reise wert

Im Winter gibt es für Skifahrer rund 23 Pistenkilometer in schneesicherer Lage zu befahren. Im Sommer geht es für Wanderer von Malbun aus zum Beispiel auf den Augustenberg, den Galinakopf oder auf den Fürstin-Gina-Weg. Und zu jeder Jahreszeit gilt: Direkt vom Ende der Piste oder des Wanderwegs geht es nach einem anstrengenden Ausflug in eines der zahlreichen Hotels oder Cafés in Malbun.

Schon in den 1930er-Jahren gab es in Malbun die ersten Anfänge des Wintersports mit Skifahrern und Tourengehern – noch bevor es die erste Stromversorgung in dem kleinen Tal gab. Das ganze Jahr über können die Gäste aber erst seit Ende der 1950er-Jahre nach Malbun kommen, denn seitdem wird die Strasse in den kleine Ort ganzjährig offen gehalten. Eine Gelegenheit, die sich nur wenige Liechtensteiner entgehen lassen.

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