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Der Montag in Mürren Seilbahnfahrten und Schiltalpkäse

Wer nach Mürren will, muss das Auto spätestens im Lauterbrunnental stehen lassen. Das autofreie Bergdorf erreicht man von zwei Seiten mit Seilbahn und Bahn. Roman Portmann hat die Reise von Lauterbrunnen über die Grütschalp bis nach Mürren in Bild und Ton festgehalten.

Die Gondel der Seilbahn von Lauterbrunnen auf die Grütschalp ist riesig und bietet Platz für 100 Personen. Bei so vielen Menschen kann es durchaus manchmal auch etwas hektisch zu und hergehen, meint Kabinenführer Markus Zimmerli.

Auf der Fahrt nach oben erzählt er, dass die Seilbahn erst seit 2006 in Betrieb ist. Vorher sei hier eine Standseilbahn verkehrt, die aber nach 115 Jahren wegen der ständigen Rutschgefahr ersetzt werden musste. «Grütschalp – nach Winteregg und Mürren umsteigen. Grütschalp – to Winteregg and Mürren change here», heisst es nach rund vier Minuten Fahrt.

Von der Grütschalp nach Mürren

Roman Portmann steigt also um auf den Bahnwaggon, der auf der Schmalspurstrecke von der Grütschalp nach Mürren führt. Auf dem Perron trifft er Lokomotivführer Bruno Witschi, der ihn einlädt in der Führerkabine mitzufahren.

Der ehemalige Tramfahrer geniesst die gemütliche Fahrt mit höchstens 30km/h vor dieser grossartigen Kulisse Tag für Tag. Auf der Brämisegg nach Sagibach freuen er und seine Passagiere sich über den herrlichen Blick auf die Eigernordwand. «Am Samstag war wunderschönes Wetter und ich konnte auf der Fahrt den Flug eines Bartgeiers beobachten», schwärmt er.

Die Anreise nach Mürren ist auch von Stechelberg aus möglich. Von dort führt eine Seilbahn zuerst nach Gimmelwald. Nachher steigt man um auf die Seilbahn nach Mürren.

Kulinarisches aus der Region

Nach der Ankunft geht es am Montag auf Entdeckungsreise durchs Dorf. Unterwegs kommen wir zu einem Marktstand. Hier verkaufen die Marktfrauen Gimmelwald jeden Montag köstliche regionale Produkte. Diese sind besonders bei den Touristen sehr beliebt. Dank Käse, Wurst, Konfitüre, Sirup oder Tee können sie ein Stück Mürren mit nach Hause nehmen.

Vor rund 20 Jahren wurde dieser Marktbetrieb aufgebaut. Damals wurde bei der jährlichen Viehschau im Oktober hauptsächlich Käse angeboten. Mit den Jahren wurde das Sortiment nach und nach erweitert.

Das Angebot am kleinen Marktstand wird hauptsächlich von den Gästen sehr geschätzt. Aber auch die Einheimischen stocken gerne jeden Montag ihren Vorrat an Käse- oder Wurstwaren sowie anderen feinen Köstlichkeiten auf.

schb

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