Mit Seilbahn und Auto hinauf auf Turren und Schönbüel

Drei Jahre war sie stillgelegt, seit Ende April fährt sie wieder: die Lungern-Turren-Bahn. Nun können Einheimische und Touristen wieder hinauf zum Obwaldner Ausflugsgebiet Lungern-Schönbüel gondeln. Auch Fränzi Haller hat sich die fünfminütige Fahrt in der Seilbahn gegönnt.

Heute erkunden die «Dorfplatz»-Reporter Fränzi Haller und Sämi Studer die Lungerer Bergwelt. Die ist seit Kurzem wieder im Nu erreichbar. Ende April wurde die 1,8 Kilometer lange Lungern-Turren-Bahn nach der Sanierung wieder in Betrieb genommen.

Etwa 40 Ausflügler finden in einer Gondel Platz. Fränzi Haller fährt heute früh fast alleine auf den Berg. Begleitet wird sie von Stephan Wagner.

Der Geschäftsführer der Lungern-Turren-Bahn zeigt sich begeistert von Bahn und Aussicht: «Die Bahn verkehrt das ganze Jahr und sie hat Sitzplätze, die eine tolle Aussicht auf den Lungernsee bieten».

Oben angekommen geniesst auch Fränzi Haller die herrliche Aussicht auf rund 1500 Metern über Meer.

Im Berghaus Schönbüel wird gehämmert

Sämi Studer will noch etwas höher hinaus. Begleitet von Andreas Gasser fährt er die steile Strasse hoch zum Berghaus Schönbüel. «Vom Turren bis hier braucht man zu Fuss eine gute Stunde Zeit», erklärt der Präsident der Genossenschaft Berghaus Schönbüel. Eine Oase der Ruhe ist der Ort momentan nicht, im Gegenteil: Fleissige Handwerkerhände bringen Fassade und Räume wieder auf Vordermann. Im August soll das Berghaus neu eröffnet werden.

Dank Bahn und Berghaus ist das Gebiet Lungern-Turren-Schönbüel wieder vollumfänglich erschlossen. Im Sommer ist es ein beliebtes Wandergebiet und im Winter bietet es sich für Skitouren oder Schneeschuhwanderungen an. Allerdings ohne Sessellift, dieser wird nicht mehr aktiviert, die Masten werden in den kommenden Wochen aus der Landschaft verschwinden.

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