Senter Esel sind kunterbunt

Ob pink mit grünen Punkten, im Zebrastreifen-Look oder gar vergoldet - in Lidia Domenig-Etters Töpferwerkstatt Butia Schlerin Café Creativ wird mit Farben nicht gegeizt. Da greifen Amateurkünstler beherzt zum Pinsel und verpassen sogar dem Senter Dorftier einen persönlichen, kreativen Anstrich.

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Die Esel von Sent

1:15 min, vom 1.5.2017

Mit einem freundlichen «Bun di» begrüsst Lidia Domenig-Etter unsere beiden Reporter Fränzi Haller und Sämi Studer in ihrem Atelier in Sent. Vor über 20 Jahren eröffnete sie die Töpferwerkstatt, welche gleichzeitig auch noch ein Café ist, mit ihrer Tochter Heidi Laurent-Domenig zusammen. Ihre auffällig roten Haare seien ihr Markenzeichen, lächelt sie selbstbewusst und bietet den beiden Besuchern gleich ein «Du» an.

Esel wohin das Auge reicht

In ihrem Atelier tummeln sich Krüge, Becher, Schüsseln und weitere Dekorationsobjekte aus Ton, die nur darauf warten, von Besuchern kunstvoll bemalt zu werden. Esel scheinen aber besonders beliebt zu sein. Kein Wunder, gelten Esel doch als Tier des Dorfes. Lidia gibt denn auch gleich die Legende preis, die dahinter steckt. So sollen Senter Jäger einst einen Esel mit einem Hasen verwechselt haben.

«  Wer einen Pinsel halten kann, kann auch malen! »

Lydia Domenig-Etter

Malstunden in der Butia Schlerin sind beliebt bei Gross und Klein. Ganze Familien kommen demnach vorbei um sich hier für ein paar Stunden kreativ auszutoben.«Väter tun sich anfangs meist etwas schwer damit, blühen mit der Zeit aber regelrecht auf», schmunzelt Domenig-Etter.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, allerdings ist es ratsam den Esel-Kopf möglichst neutral zu gestalten. Beachten sollte man ebenfalls, dass der eigentliche Farbton erst nach dem Brennen und Glasieren zum Vorschein kommt.

Gepunktet bis Musikwelle-Blau

Anhand von farbig glasierten Tonscherben als Muster, entscheiden sich Fränzi für ein fröhliches Pink mit grünen Punkten und Sämi für ein neutrales Grau kombiniert mit einem Musikwelle-Blau. Nach dem Malen werden die Esel gleich zwei mal trocken geföhnt und landen dann im heissen Ofen. Das Endergebnis bleibt unseren beiden Hobby-Künsltern indes noch vorenthalten und wird erst am letzten «Dorfplatz» -Abend während der «Zoogä-n-am Boogä» Live-Sendung enthüllt.

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