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Eidgenössisches Jodlerfest «embrüff, embrii und uber»: Frowin Neff lernt Walliserdeutsch

Wie ein kleiner Lausbub, aufgeweckt und neugierig, sitzt Frowin Neff auf der Schulbank. Fünf Lektionen Walliserdeutsch stehen auf dem Stundenplan. Sein «Lehrer» heisst Art Furrer. Ruhig und nachsichtig bringt der Walliser Hotelier der Appenzeller Frohnatur ein paar nützliche Wörter bei.

Legende: Video Lektion 5: Repetition und Schlussprüfung abspielen. Laufzeit 02:17 Minuten.
Aus Radio SRF Musikwelle vom 22.06.2017.

Für einmal kann Frowin Neff nicht reden wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Beim Sprachkurs Walliserdeutsch ist der quirlige Appenzeller Jolder und Musiker mitunter etwas sprachlos. Aus der Ruhe bringen lässt er sich deswegen überhaupt nicht, schliesslich hat er mit Art Furrer einen geduldigen Lehrer.

Walliserdeutsch in 5 Lektionen

Als Vorbereitung auf das Eidgenössische Jodlerfest Brig-Glis hat die Sendung «Potzmusig» Frowin Neff in einen Sprachkurs geschickt. Wie er sich «metzget», ist von Montag bis Freitag (19. bis 23. Juni) täglich auf der SRF Musikwelle zu erfahren und am Samstag, 24. Juni 2017, in der Fernsehsendung «Potzmusig» live aus Brig.

  • Ein Kontrabassist und ein Akkordeonist.
    Legende: Der 42-jährige Appenzeller Frowin Neff ist eine Stimmungskanone. SRF

    Frowin Neff

    Frowin Neff ist eine Stimmungskanone. Er reisst sein Publikum mit urchiger Ländlermusik auf dem Akkordeon vom Hocker und hat immer einen frechen Spruch parat. Bekannt geworden ist der gebürtige Appenzeller mit seiner Formation Gartehöckler. Heute ist er mit Remo Gwerder, Ueli Stump und Carlo Gwerder als Quartett Waschächt unterwegs.

  • Ein Mann mit Hut und Brille auf der Terrasse eines Restaurant.
    Legende: Der Walliser Hotelier Art Furrer im Februar 2017, kurz vor seinem 80. Geburtstag. SRF

    Art Furrer

    Der Walliser Hotelier und Bergführer Art Furrer ist in jungen Jahren nach Amerika ausgewandert und lebte dort den amerikanischen Traum. Zurück in der Heimat, investierte er sein Geld in zahlreiche Hotelbetriebe. Die Schweizer Medien bezeichneten ihn bald als «König der Riederalp».