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Volksmusik Als Helfer im Einsatz am Eidgenössischen Musikfest

Ein aussergewöhnliches Erlebnis, neue Bekanntschaften und viel Nähe zum Fest: Dieser Lohn entschädigt für viele freiwillig geleistete Stunden am Eidgenössischen Musikfest. Freiwillig im Einsatz stehen auch Beat Frey und Madeleine Zufferey, die sich nach dem ersten Wochenende begeistert zeigen.

Legende: Audio Helfer Beat Frey abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
01:11 min, aus Audio MW vom 17.06.2016.

Ohne Freiwilligenarbeit liesse sich ein Anlass wie das Eidgenössische Musikfest nicht stemmen. So bieten auch in Montreux viele Freiwillige mit einem freundlichen Lächeln eine helfende Hand. Mit ihrem Einsatz tragen sie zu einem reibungslosen Ablauf bei.

Über 3000 Einsatztage zu je sechs bis acht Stunden seien nötig, um einen solchen Anlass erfolgreich durchzuführen, schreibt das Eidgenössische Musikfest auf seiner Webseite. Tatsächlich leisten in Montreux rund 3700 Helferinnen und Helfer im Hintergrund wertvolle Arbeit für diesen Grossanlass.

Nicht alltägliche Erfahrungen

«Sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Leitung der Wettbewerbslokale und der Paradestrecke. Als Entschädigung erleben sie intensive und emotionale Momente», erklärt Pascal Favre, Präsident der Musikkommission von Montreux 2016.

Der Betrieb eines Wettbewerbslokales benötige zum Beispiel drei Bühnenhelfer, zwei Jury-Sekretäre, zwischen drei bis sechs Türkontrollen, einen Kurier und allenfalls zwei weitere Helfer. Die Freiwilligen arbeiten ausserdem bei der Verpflegung und im Festdorf mit. Alleine im Bereich Küche und Service stehen 300 Personen im Einsatz.

Schirmmütze und T-Shirt

Um erkannt zu werden, tragen alle Helferinnen und Helfer ein blaues T-Shirt und eine Mütze mit der Aufschrift «Staff FFM 2016». Nebst diesem persönlichen Souvenir werden sie mit Essens- und Getränkegutscheinen entschädigt. Ausserdem erhalten sie einen Badge für den freien Zutritt zu diversen Veranstaltungen.

Nebst diesen materiellen Werten wird der freiwillige Einsatz mit einer wertvollen persönlichen Erfahrung belohnt und mit der Möglichkeit, neue interessante Bekanntschaften zu machen. Davon schwärmt auch Helfer Beat Frey, der letztes Wochenende eine Formation aus Rheinfelden begleitete und sich nun auf eine Formation aus Luxemburg freut.