Glarus kämpft ums Schwingfest 2025

Köbi Kamm (48) ist bekannter Akkordeonist der ehemaligen Kapelle Echo vom Tödi. Er bezeichnet sich gerne als «hemdsärmlig» und engagiert sich entsprechend, wenn es um den Zuschlag fürs Schwingfest 2025 in seinem Heimatkanton Glarus geht. Aber die Konkurrenz schläft nicht.

Kamm vor SRF Musikwelle Plakat. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kamm bezeichnet sich selber gerne als «hemdsärmligen» Typ. SRF

Wenn man ihn auf die Gewinnchancen seines Kantons anspricht, ist sich Kamm bereits siegessicher – vor allem weil seiner Meinung nach das Glarnerland was Sport, Wirtschaft, Kultur, Politik und Engagement der Bevölkerung anbelangt die perfekte Konstellation bietet.

Konkurrenten aus der Ostschweiz

Zur optimalen Vorbereitung rief Kamm eine Interessensgemeinschaft ins Leben. Diese wurde mittlerweile aber schon wieder aufgelöst und in einen Kandidaturverein Plus umgewandelt. Das Plus steht in diesem Zusammenhang für die umliegenden Regionen, ohne die das Glarnerland den Event nicht stemmen könnte.

Fest steht, dass das Schwingfest auf dem Flugplatz Mollis ausgetragen würde.
Fest steht aber auch , dass sich sowohl der Kanton Schaffhausen als auch der Nachbarkanton St. Gallen ebenfalls für eine Kandidatur bemühen. Die offizielle Entscheidung fällt 2021.

Ländler Weihnacht

Aktuell ist Köbi Kamm auch als Organisator der 42. Original Ländler Weihnacht in der Lintharena in Näfels im Kanton Glarus eingespannt. In dieser traditionsreichen Ländlerveranstaltung treten am 9. Dezember 2017 Formationen wie Berner Örgeliplausch, Kapelle Holdrioo, Stockbergbuebe, Handorgelduo Schuler-Muheim und viele weitere auf.

Beruflich ist der umtriebige Köbi ausgebildeter Käsermeister, führte sieben Jahre die Lintharena in Näfels mit ihren diversen Betrieben und ist zur Zeit im Management einer Firma im Bereich Neuwohnungsbau tätig.

«Urnerbodä Kafi» gilt als legendär

Unvergessen bleibt seine Zeit als Akkordeonist der Kapelle Echo vom Tödi. Obschon sie offiziell am 29. Dezember 1999 ihr letztes Konzert gab, spielt die Formation mittlerweile wieder an speziellen Events oder an Kreuzfahrten auf, wo der legendäre «Urnerbodä Kafi» natürlich nicht fehlen darf.

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