Zeitgenössische Blasmusik der Extraklasse

Über die Festtage nehmen es 70 Musikantinnen und Musikanten aus der Ostschweiz nicht gemütlich, sondern sie proben für ein anspruchsvolles Neujahrskonzert. Mit den «Philharmonic Winds» präsentieren sie Anfangs Jahr Blasmusikkompositionen, die nicht regelmässig zu hören sind.

Musikerinnen und Musiker vom sinfonischen Blasorchester «Philharmonic Winds» mit ihren Instrumenten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Philharmonic Winds Das sinfonische Blasorchester wagt sich an Kompositionen, die nur selten gespielt werden. zvg

Vor vier Jahren haben einige jüngere Musikantinnen und Musikanten rund um den Dirigenten Stefan Roth das Projektorchester «Philharmonic Winds» gegründet. Als voll ausgebautes sinfonisches Blasorchester haben sie sich an Kompositionen gewagt, die nur selten gespielt werden. Nach den erfolgreichen Konzerten in den letzten Jahren freuen sich die blasmusikbegeisterten Instrumentalisten jetzt darauf ihr neues Programm zu präsentieren.

Intensive Probearbeit während den Festtagen

Das Projektorchester probt jeweils zwischen Weihnachten und den ersten Tagen im neuen Jahr. Die Musikanten treffen sich in Kreuzlingen zu Register- und Gesamtproben, geschlafen wird zu Hause. Es bleibt eine Woche Zeit um sich als Gruppe zu finden und einen schönen Orchesterklang aufzubauen. Und um die technischen Herausforderungen zu meistern.

Dirigent Stefan Roth möchte mit den «Philharmonic Winds» ein Zusatzangebot zu den Dorfvereinen schaffen. So sollen interessierte Musikanten die Möglichkeit erhalten ein spezielles Konzert spielen zu können. «Davon profitieren alle, auch die Dorfvereine», ist Stefan Roth überzeugt. Letztes Jahr diente das Neujahrskonzert der «Philharmonic Winds» als Diplomkonzert für seinen Mastersabschluss in Blasorchesterdirektion. Dieses Jahr kann er das Orchester unbefangen leiten und die Musikanten zu Höchstleistungen anleiten. (kobk)

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