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Volksmusik live! «Zoogä-n-am Boogä» – Volksmusik live in Crans-Montana

Wenn in Crans-Montana das Eidgenössische Volksmusikfest über die Bühne geht, ist die SRF Musikwelle mittendrin. Die Livesendung «Zoogä-n-am Boogä» garantiert stimmungsvolle Schweizer Volksmusik in verschiedenen Schattierungen.

Vom 19. bis 22. September ist Crans-Montana Gastgeber vom Eidgenössischen Volksmusikfest. Das Schweizer Brauchtumsfest steht vier Tage im Zeichen der Schweizer Volksmusik, eingebettet in die einmalige Bergwelt der Walliser Alpen.

Das Fest vereint die Schweizer Volksmusik-Familie und die unterschiedlichen Stilrichtungen der Schweizer Volksmusik aus allen vier Landesteilen. «Wir wollen zeigen was wir längst wissen: Die Schweiz ist ein Land mit vier Sprachen, mit vielen Kulturen, aber auch mit zahlreichen Volksmusikstilen», freut sich VSV-Zentralpräsidentin Ursula Haller auf den bevorstehenden Grossanlass.

«Zoogä-n-am Boogä» live aus dem SRF Chalet

Für die zweistündige Livesendung aus Crans-Montana hat SRF Musikwelle vier Volksmusikformationen eingeladen, die für lüpfige Stimmung sorgen. Mit von der Partie ist auch die Kapelle proMusicante Fiirabigmusig. SRF Musikwelle hat die Musikerinnen und Musiker dieser Ü60-Kapelle bei den Vorbereitungen auf ihr erstes Eidgenössisches begleitet und wird auch bei ihrem Auftritt vor der Jury dabei sein. Einen musikalischen Farbtupfer setzt Célia Schwery, die ergänzend zur Ländlermusik Jodellieder singt. Die 13-jährige Walliser Jodlerin beeindruckt durch ihre glockenklare Stimme.

Die Formationen in der Livesendung

  • 1. Oberbaselbieter Ländlerkapelle

    «Als Hochburg der Ländlermusik kann man das Baselbiet nicht bezeichnen», meint Urs Mangold. Der Multi-Instrumentalist stellt mit seiner Oberbaselbieter Ländlerkapelle gewissermassen eine Rarität dar.

    In der vollen Besetzung besteht die Oberbaselbieter Ländlerkapelle aus drei Klarinetten, zwei Schwyzerörgeli und einem Bass. Auch als Begleitkapelle für Trachtengruppen ist die Oberbaselbieter Ländlerkapelle sehr begehrt.

    Urs Mangold hat langjährige Erfahrung im Jurieren von Ländlerkapellen. 1999 wurde er für sein Wirken mit dem Goldenen Violinschlüssel ausgezeichnet. Seine Spezialität sind Stücke, die mit einer amüsanten Geschichte verknüpft sind.

  • 2. Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer

    Rickenbacher-Heinzer: 2 Namen, ein Begriff! Er steht für unverfälschte, urchige, sauber gespielte Handorgelmusig im authentischen Illgauer-Stil. Musik, die Freude verbreitet und zum Tanzen auffordert.

    Im Juli 1979 traten Rickenbacher-Heinzer im Adler in Bürglen UR zum ersten Mal öffentlich auf. In den letzten Jahrzehnten kamen unzählige Auftritte in der ganzen Schweiz und an den verschiedensten Anlässen dazu. Christian Rickenbacher und Sepp Heinzer: zwei waschechte Illgauer, die schon im Primarschulalter gelegentlich miteinander musizierten.

  • 3. Ländlergiele Hubustei

    Die Ländlergiele Hubustei kommen aus der Region Bucheggberg im Kanton Solothurn. Benannt haben sich die vier Landwirte und der Informatiker nach einem Granitfindling, dem Hubustei, welcher in Lüterswil liegt.

    Die Formation Ländlergiele Hubustei besteht seit knapp 20 Jahren. Bernhard Wyss, Stefan Hueter und Matthias Zimmermann haben 1992 den Grundstein dazu gelegt. Sie haben sich durch den Musikunterricht an der Primarschule kennengelernt.

    Bald darauf nahmen sie gemeinsam Musikstunden bei Martin Schütz (Ländlerbuebe Biel). Michel Affolter und Florian Steck stiessen später zu der Formation hinzu. Die Ländlergiele Hubustei spielen nebst traditionellen Stücken auch fetzige und moderne Volksmusik, unter Einfluss anderer Musikstile wie Schlager, Blues und Rock. Auch der Einsatz eines E-Basses hat schon seit den Anfängen Tradition.

  • 4. Kapelle Sondewend, Eggerstanden AI

    Die Kapelle Sondewend gibt es in der jetzigen Besetzung seit 2017. Das Trio setzt sich zusammen aus Handorgel, Hackbrett und Klavier. In dieser Besetzung musizieren Jonas Mittelholzer, Fabienne Mittelholzer und Ueli Fuchs.

    «Wir kommen alle aus Appenzell Innerrhoden und unterhalten grösstenteils mit Appenzeller Musik und Schweizer Volksmusik. Der Name ‹Sondewend› kommt aus dem Innerrhodischen und bedeutet so viel wie ‹Föhn› oder ‹ein besonderer Wind›».

  • 5. Solojodlerin Célia Schwery

    Célia Schwery ist 13 Jahre alt und besucht die 1. Orientierungsschule in Glis. Ihre Hobbies sind Geräteturnen, Klavier spielen und Jodeln.

    Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte Célia Schwery 2016 am Walliser Jodlertreffen in Naters. Im gleichen Jahr wurde sie Zweite beim Folklorenachwuchs-Wettbewerb. Den ersten Fernsehauftritt erlebte das junge Walliser Jodeltalent 2017 in der Sendung «Potzmusig» am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig. Bei der zweiten Teilnahme am Folklorenachwuchs-Wettbewerb durfte sich Célia Schwery über den Sieg in der Kategorie «Jodel» freuen und den ersehnten Bergkristall mit nach Hause nehmen. Als weitere Auszeichnung folgte drei Wochen später der «Kleine Prix Walo».

  • 6. Kapelle proMusicante Fiirabigmusig

    Wie vielfältig in der Schweiz musiziert wird, zeigt auch das Beispiel der Kapelle proMusicante Fiirabigmusig. Die Liebe zur Musik verbindet die Frauen und Männer, die alle über 60 sind. Nach ihrer Pensionierung widmen sie sich wieder einer alten Leidenschaft oder entdecken eine neue.

    Die Freude am gemeinsamen Musizieren steht bei ihnen im Vordergrund. Doch nun stellen sie sich einer besonderen Herausforderung. Als persönliche Standortbestimmung lassen sie sich am Eidgenössischen Volksmusikfest in Crans-Montana durch die Fachjury bewerten. Anschliessend heissen wir sie in der Sendung «Zoogä-n-am Boogä» willkommen.