Das sind die weirdesten Interviews ever

Ob ein angepisster Robert Downey Jr, eine eingeschnappte Madonna oder Todesblicke von Taylor Swift – wir haben sieben Interviews mit Prominenten gefunden, die so skurril und unangebracht sind, dass es sogar dir unangenehm wird.

Taylor Swift Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Taylor Swift Youtube / Entertainment Tonight

Courtney Love crasht Madonnas Moment

Ein Interview mit Madonna zu führen, ist für Musikjournalisten ein Highlight – für MTV-Mann Kurt Loder wohl kein so grosses, denn als er Courtney Love auf dem Roten Teppich erspäht, holt er sie sofort dazu. Sichtlich genervt davon ist Madonna: «Courtney sucht dringend Aufmerksamkeit», findet sie und bittet ihren Interview-Partner gar, die heute 53-Jährige nicht dazuzuholen – erfolglos.

Wahrscheinlich hat das Material-Girl gespürt, dass Love die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird und wirkt deshalb nicht einmal sehr überrascht (und vielleicht sogar etwas erleichtert?), als sie von einer Produktionsassistentin quasi aus dem Bild gezogen wird.

Der krönende Abschluss der Weirdness: Courntey Love kippt vom Hocker. Also wirklich. Kopf voran. Wow.

Der frühe Vogel kann mich mal, gäll, Cara Delevigne?

Schon auf die erste Frage, ob Cara Delevigne, die in «Paper Towns» die weibliche Hauptrolle spielt, denn auch das gleichnamige Buch gelesen habe, kontert die Britin mit Sarkasmus (den die Morgen-Show-Hosts von CBS Sacramento irgendwie nicht ganz mitschneiden): «Nein, ich lese das Buch eigentlich nie. Und das Skript auch nicht.»

Danach geht es nur noch darum, ob Frau Delevigne ausgelaugt sei, da sie desinteressiert wirke.

Kein Wunder, bricht die Schaltung nach betretenem Schweigen der Schauspielerin ganz plötzlich ab. Und selbst nach dem Gespräch lassen es sich die Hosts nicht nehmen, sich nochmals über Delevignes Stimmung auszulassen... Schwierig.

Frag Robert Downey Jr NIE nach der Vergangenheit

Fast fünf Minuten verläuft das Interview von Channel 4 mit Robert Downey Jr ganz okay. Als dem Gegenüber des Schauspielers langsam die Fragen ausgehen, er aber noch drei Minuten Interview-Zeit zugute hat, wird die Situation immer unangenehmer:

Der Journalist wird von Sekunde zu Sekunde persönlicher und beginnt, Fragen zu Robert Downey Jrs Privatleben und seiner Vergangenheit zu stellen. Dann gehen beim Iron-Man-Darsteller alle Lichter aus. Er bricht ab und verlässt den Raum – trotz jeglichen Entschuldigungsversuchen des Channel-4-Journalisten. Oops.

Das Billy-Bob-Thornton-Fiasko im Radio

Wie würdest du dich fühlen, wenn du so skurril und umständlich wie nie zuvor vorgestellt werden würdest? Auf einmal desinteressiert? Genervt? Dann geht es dir wie Billy Bob Thornton, der 2009 mit seiner Band The Boxmasters beim kanadischen Radiosender CBC zu Gast ist.

Wen wundert's also, wenn seine Antworten genauso skurril wie die Fragen des Moderators sind.

Ein Beispiel: «Die Band hat erst in den letzten paar Jahren zusammengefunden, oder?» Antwort: «Ich verstehe nicht, wovon Sie reden» – hach, 14 Minuten Schrägheit, in der's einem gleich selbst unwohl wird. Überzeug dich selbst.

Wenn Taylor Swifts Blicke töten könnten.

«Wir sind uns sicher, du gehst heute nicht nur mit Grammys nach Hause – sondern auch mit vielen Männern», witzelt die Moderatorin von Entertainment Tonight gegenüber Taylor Swift. Lustig findet das diese aber nicht wirklich, siehe ihr Blick (0:25) – herrlich.

Äxgüsi, so was sagt man aber auch nicht.

Was trotzdem verwundert: Die Sängerin führt das Interview noch ganze drei Minuten normal und freundlich weiter. Respekt.

Vor einem Interview kein Alkohol - gell, Serge Gainsbourg?!

Was man bei einem TV-Auftritt nie sein sollte: betrunken. Wirklich. Es fällt auf.

Dieser Rat kam beim französischen Chansonnier Serge Gainsbourg aber offensichtlich nie an: Denn sein Besuch bei Ina Clash TV ging mächtig nach hinten los.

Während der Moderator unaufhörlich versucht, Gainsbourgs Avancen gegenüber der jungen Whitney Houston zu entschärfen, legt der Musiker sogar nochmals auf Englisch nach mit «I want to fuck her» – unangeneeeeeeehm!

Bonus: Wer Englisch kann, ist klar im Vorteil

Wenn du dieses Interview noch nicht kennst, dann wird's höchste Zeit. Moderator Pät Schreiber, der anscheinend ziemlich viel Nervosität ans Treffen mit DJ Avicii mitbgebracht hat, hätte vor dem Gespräch doch lieber noch einmal das Englisch-Wörterbuch gezückt. Warum? Die Antwort ab 4.53.

Evergreen.