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Bandporträt None of Them klingen angenehm Genrebefreit

Elektronische Beats, weirde Raps, plärrende Gitarren und Synths, die dich direkt in den Morgens-um-7-im-Club-Mindstate befördern: Das zweite Album «ii» des Zürcher Duos None of Them, bestehend aus Michal Ho (Beats & Vox) und Signup (Vox & Beats).

«Hyenas On The Beach»

Ich höre mir jeden Tag Bands an, von denen ich meistens wenig bis gar nichts weiss. Das ist mir eigentlich lieber, als wenn ich mit Vorwissen getränkt an das Produkt herangehe. None of Them, Link öffnet in einem neuen Fenster, bei dem Name klingelt bei mir irgendwo entfernt etwas im Kopf, aber damit hat es sich auch schon. Ich höre mich also jungenhaft in dieses zweite Album des Zürcher Duos hinein.

Okay, wahllos Titel anklicken: «Easykater». Stromgitarren, schrummschrummschrumm-stampfstampf mit viel Verzerrung, schnell, tanzbar – I like. Gleich weiter zu «Jungle Season» - bösartig beissende Synths, Hip-Hop-Beat und klar erkennbarer Rap – das zu Vergleichen gezwungene Hirn denkt gleich an Die Antwoord, Link öffnet in einem neuen Fenster. Weiter zum dritten Randomsong: «Junky Town» (zu dem Track haben None of Them übrigens ein Langstrassen-besetzendes-live-Trash-Art-Video gedreht, guckst du:)

None of Them - Junky Town

Housiger Beat, Afterhour-Bässe (mnomnomnom), die Vocals zwischen Sprechgesang und… angedeutetem Gesang, der englische Akzent ist kaum einzuordnen. Genau so klingt auch der Rest des Albums: Es passt in keine Schublade, ist aber immer tanzbar. Die Frage, wie wichtig die Lyrics sind, stellt sich für mich bei der Band gar nicht. Vielmehr ist es schön, ihnen bei einem offensichtlich sehr befreitem Zugang zum Musikmachen zuzuhören.

2 Kommentare

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