Festivalmuffel sind am B-Sides Festival 2017 bestens aufgehoben

Das jährlich auf dem Krienser Sonnenberg stattfindende B-Sides Festival ist die Antithese zum Scheiaweia-Festival-Massentourismus. Wir bieten drei Gründe, warum sich der Besuch auch ohne allfällige Gratistickets lohnt:

B-Sides Festival Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Free Hugs! Nebst guter Musik und feinem Essen gibt's am B-Sides-Festival jedes Jahr auch Kunst zu sehen. B-Sides Festival

1. Der Ort und die Philosophie hinter dem Festival

Das B-Sides Festival findet jedes Jahr auf dem Sonnenberg gleich bei Luzern statt.

Rauf geht's mit einem urchigen und ratternden Standseilbähnchen – oben wartet ein intimes Festivalgelände auf einer Waldlichtung. Überkommerzialisierte Grossfestivalstimmung kommt hier nicht auf – schliesslich wird man nicht an jeder Ecke von einer Werbeplane erschlagen oder mit gesponserten Strohhütchen genervt. Das Motto heisst «Do it yourself» – was sowohl für die Festivalbühne gilt, als auch für...

2. Das Essen

Latschige Hot-Dogs? Überteuerte Burger mit müdem Brötchen? Eben gerade nicht!

Auf der Festival-Webseite gibt's schon jetzt einen kulinarischen Ausblick auf das auch dieses Jahr wieder üppig ausgestattete Festival-Menü. Veganes Randen-Radiesli-Tzatziki? Dörrtomaten-Basilikum Ravioli an Lavendel-Orangen-Pesto? Hell Yeah!

3. Die Musik

Ähnlich wie die Bad Bonn Kilbi kostet auch das B-Sides Festival seinen Ruf als Entdeckerfestival voll aus.

Zu den Highlights des diesjährigen Line-ups gehören die viel besungenen Basler Metaller Zeal & Ardor (wir berichteten!), die Dänin Agnes Obel, die kalifornischen Psych-Rocker WAND, sowie das rockende Moon Duo aus dem Nordwesten der USA.

Die musikalische Vorbereitung gibt's entweder auf Spotify – oder bei uns im Studio. Die beiden Festivalorganisatoren Marcel Bieri und Jennifer Jans haben uns für einen musikalischen Ausblick auf das B-Sides Festival 2017 besucht. Die ganze Stunde mit ganz viel Musik aus dem Line-up gibt's oben zum Nachhören.