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Gametipp «Anthem»: Der Bob Dylan der Videospiele?

Bioware hat viel Geld und Hoffnung in seinen neuen Blockbustertitel «Anthem» gesteckt. Die Enttäuschung ist dementsprechend gross.

Nachdem das Entwicklerstudio Bioware die Mass-Effect-Serie in den Sand gesetzt haben, brauchen sie einen neuen Hit, um an alte Grösse anzuknüpfen. «Anthem» sollte dieser Hit werden, dementsprechend selbstbewusst wurde das Spiel bereits 2014 als «the Bob Dylan of video games – one that would be referenced for years to come» angekündigt.

Das Ergebnis enttäuscht auf ganzer Linie. Wenn jemand in Jahren noch auf «Anthem» referieren wird, dann eher um aufzuzeigen, wie man es nicht machen sollte.

«Anthem» ist ein Online-Multiplayer, Action-Role-Playing-Game und erinnert stark an «Destiny». Alleine oder im Team erledigen wir immer wieder Quests, um später unsere Ausrüstung zu verbessern und mehr Quests anzunehmen.

Leider wirkt «Anthem» dabei wahnsinnig steif und aus der Zeit gefallen. Die offene Welt stosst immer wieder an ihre Grenzen. Die coole Action findet in den Zwischensequenzen statt, während wir uns immer und immer wieder mit Ungeziefer zufrieden geben müssen.

Das Nervigste: Immer wieder hängt man in Ladebildschirmen fest, die den Spielfluss unterbrechen und bereits nach kurzer Zeit fühlt sich Anthem sehr repetitiv an. Warum die Macher von Bioware nicht rechtzeitig eingegriffen haben, diskutieren wir am Mittwoch um 13.00 live auf dem Geek-Sofa, Link öffnet in einem neuen Fenster.