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Generation Gap «Einer schönen Frau darf man doch nachschauen!»

Liebe und Beziehungen sind kompliziert. Vor allem in Zeiten von Tinder und Social Media kämpfen wir immer mehr mit Eifersucht und all den verschiedenen Möglichkeiten, die sich anbieten. Doch wie war das früher? Lynn (27) und Romi (86) vergleichen ihre Generationen.

Generation Gap

Generation Gap

Bei «Generation Gap» treffen zwei verschiedene Generationen aufeinander und besprechen ihre Werte und Einstellungen zu verschiedensten Lebensthemen. So wird die Lücke zwischen «Alt und Jung» verringert und wirklich herausgefunden, ob «früher alles besser war» und was wirklich im Leben zählt.

Sind wir jetzt zusammen? Oder wollen wir es nicht definieren? Oder läuft diese Geschichte unter «Tinderfail»?

Ja, wir wissen es, wir gehören zur Generation «beziehungsunfähig».

Dass wir uns heutzutage mit Beziehung schwertun, davon kann die 27-jährige Lynn ein Lied singen. «Richtige Beziehungen gibt es heutzutage weniger», erklärt sie der 86-jährigen Seniorin Romi, die unsere Welt von Tinder, offenen Beziehungen und One-Night-Stands kaum versteht. «Wir haben einfach so viele Optionen, dass wir immer das Gefühl haben, es komme vielleicht noch was Besseres», vermutet Lynn. Für Romi, die in ihrem ganzen Leben zwei Beziehungen hatte, geht dies nicht auf. «Ich versteh das einfach nicht.»

Auch wenn es um das heute «beliebteste» Liebesproblem Eifersucht geht, zeigt die Seniorin kein Verständnis. «Einer schönen Frau darf man doch nachschauen!», meint sie und erklärt: «Mein Mann hat das immer gemacht.»

Wie Lynn auf diese Coolness reagiert und was die beiden an der anderen Generation beneiden, siehst du in der aktuellen Folge «Generation Gap».

Romi

Romi

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Die Berner Oma interessiert sich sehr für die junge Generation von heute, hat aber null Verständnis für Tinder & Co. Die 86-Jährige gibt jungen Migranten Deutschunterricht und «computert» gerne.

Lynn

Lynn

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Die 27-jährige Lynn kann mit jedem über alles quatschen und ist oft an Konzerten anzutreffen. Die Zürcherin steht auf Girl-Power, ist ein Arbeitstier und kann nicht ohne Pizza.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Milan Darem (Mannausorient)
    Diese Diskussion verstört, pathologisch, heuchelisch... Wo porno als revolution predigt wird, wo Frau als reines Sex Objekt demütigt wird, wobei alle daran pure Freude haben, kann diese Diskussion nur dazu dienen: natzistische selbsrdarstellung. Das passt besser unserer Gesellschaft als heuchelische Diskussion über moral und Grenzen. Sei Mann und Frau, wir haben einen Körper, über den wir bestimmen selbst. Schützen ebenfalls. Männer als Täter Frauen als Opfer zu diskutieren verkehrt, verlogen!
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Nachschauen...Nein, darf man nicht, ...sollte Mann aber.. und auch ein Kompliment darf doch gemacht werden.. ohne gleich als Anmacher taxiert zu werden. Aber diesbezueglich hat sich die CH schon veraendert, man wird zB sehr schnippisch behandelt... freundlich reagieren eigentlich nur die geschmaehten Auslaenderinnen... na ja, wie die Alten sungen zwitschern NICHT mehr die Jungen..
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    1. Antwort von Theresia Weber (Resi)
      Herr Nanni, die Frauen unserer Generation haben akzeptiert, dass ein Mann ein Mann ist mit seinen Eigenschaften. Dass er sich eine schöne Frau anschaut, war für mich normal, eben weil er Mann ist. Eifersucht? Kannten wir auch. Aber als Frau mit ihren Eigenschaften wussten wir auch wie ihn behalten. Heute klappt es nicht mehr, weil das Gleichgewicht Mann-Frau aus den Rudern geraten ist. Weil man nicht mehr bewusst ist, dass Mann-Frau komplementär sind und nicht gleich.
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