Kino-Frühling 2017: Für diese Filme lohnt sich die Vorfreude

Bevor im Sommer traditionell grosse Superhelden-Blockbuster die Herrschaft über unsere Kinoleinwände einnehmen, stehen schon in den ersten vier Monaten dieses Jahres zahlreiche Film-Highlights an. Bis Ende April kann man locker ein Mal pro Woche ins Kino gehen – und wird dabei bestens unterhalten.

«The Fate of the Furious», «La La Land», «Silence», «Moonlight» Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «The Fate of the Furious», «La La Land», «Silence», «Moonlight» SRF

«La La Land» (CH-Kinostart: 12.1.)

Emma Stone und Ryan Gosling singen sich durch den neuen Film von «Whiplash»-Regisseur Damien Chazelle. Der Musicalfilm ist einer DER grossen Favoriten für die diesjährige Oscar-Verleihung, die dann am 26. Februar in Los Angeles über die Bühne gehen wird.

«Hacksaw Ridge» (26.1.)

Ex-Spider-Man Andrew Garfield spielt in diesem Kriegsfilm (und Comeback-Versuch von Regisseur Mel Gibson) einen Soldaten, der während dem 2. Weltkrieg den Dienst an der Waffe verweigerte.

«Jackie» (26.1.)

Als wir zum ersten Mal von diesem Film, in dem Natalie Portman die frühere First Lady Jacqueline Kennedy verkörpert, gehört haben, waren wir noch eher im «Mh, eher nicht»-Modus. Der Trailer hat uns jetzt aber eines Besseren belehrt.

«Elle» (2.2.)

Stimmt, die glorreichen Tage von Kult-Regisseur Paul Verhoeven («Robocop», «Basic Instinct», «Starship Troopers», etc.) sind schon laaaaange vorbei. Mit seinem neusten Film landet er jetzt aber endlich mal wieder gute Kritiken. In «Elle» spielt Isabelle Huppert ein Vergewaltigungsopfer, das die Vergewaltigung nicht bei der Polizei meldet, sondern stattdessen seinen Peiniger selbst aufsucht.

«Manchester by the Sea» (2.2.)

Der anscheinend traurigste Film, der 2017 in unseren Kinos zu sehen sein wird, kann sich ebenfalls Hoffnung auf die eine oder andere Oscarstatue machen. Ben Afflecks jüngerer Bruder Casey und Michelle Williams (<3) übernehmen die Hauptrollen.

«John Wick: Chapter 2» (16.2.)

Im ersten Teil von «John Wick» räumte Keanu Reeves mit der russischen Mafia auf, weil diese u.a. seinen kleinen Hund auf dem Gewissen hat. Der Film war ein totaler Überraschungserfolg und dementsprechend musste jetzt eine Fortsetzung her.

«T2: Trainspotting» (16.2.)

Apropos Fortsetzungen: Ja, es gibt tatsächlich ein Sequel zum britischen Über-Kultfilm «Trainspotting»! 20 Jahre nach dem Originalfilm hat Regisseur Danny Boyle zusammen mit der originalen Besetzung den Nachfolgeroman «Porno» verfilmt. Wir, äh, freuen uns zimmli fest.

«Lion» (16.2.)

Zurück zu den Oscar-Favoriten: In «Lion» macht sich der adoptierte «Slumdog Millionaire» Dev Patel auf die Suche nach seiner leiblichen Familie.

«Logan» (2.3.)

Hugh Jackman schlüpft zum allerletzten Mal in die Rolle des Superhelden Wolverine. Ja, die letzten Wolverine- und X-Men-Filme waren eher so mittelprächtig (okay, sind wir ehrlich: sie waren schlecht), dem Trailer nach verspricht «Logan» jedoch eine komplett andere Herangehensweise an die Kultfigur.

«Silence» (2.3.)

Nach einer kurzen Schaffenspause präsentiert der grosse Martin Scorsese («Taxi Driver», «Raging Bull», «Goodfellas», «The Departed» – wir könnten jetzt noch lange weiter aufzählen) seinen neuen Film, der von katholischen Priestern im 17. Jahrhundert handelt. Mit im Gepäck hat er den omnipräsenten Adam Driver, Liam Neeson und Andrew Garfield.

«KONG: Skull Island» (9.3.)

HHHNNNGG. GUARRRRRRRR. ROARRRR.

«Moonlight» (9.3.)

Wenn «Moonlight» am 9.3. in unseren Kinos anlaufen wird, wird er dies höchstwahrscheinlich als mehrfacher Oscar-Preisträger tun. Die Coming-of-Age-Story eines afroamerikanischen Homosexuellen räumt zurzeit sämtliche Filmpreise ab.

«Beauty and the Beast» (16.3.)

Real-Verfilmungen von Disney-Klassikern liegen momentan hoch im Trend (die letztjährige Version vom Dschungelbuch hat weltweit über 900 Millionen Dollar eingespielt!). Dieses Jahr sind die schöne Emma Watson und der biestige Dan Stevens an der Reihe.

«Ghost in the Shell» (30.3.)

Hollywood versucht sich an einer Live-Action-Verfilmung eines grossartigen Animes. Das kann ja eigentlich nur schief gehen? Wir bleiben trotzdem optimistisch: immerhin ist Scarlett Johansson mit dabei.

The Fate of the Furious (13.4.)

OMG! Vin Diesel als Bösewicht? Warum hat Charlize Theron diese Frisur? Und wie gut ist eigentlich das «Fate»/«eight»-Wortspiel im Titel (=8, weil es eben der 8. Teil in der «Fast & Furious»-Reihe ist)?

«Guardians of the Galaxy Vol. 2» (27.4.)

Der Kino-Blockbuster-Sommer wird auch dieses Jahr einmal mehr den Superhelden- und Comicbuchverfilmungen gehören. Den Anfang macht die Fortsetzung zum supersymphatischen Weltall-Heldenteam mit dem 70er-Soundtrack.