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Songs & Alben Das Electro-Pop-Album der Woche: «Three» von Phantogram

Erinnerst du dich noch an die Szene, in der Indiana Jones auf der Suche nach dem heiligen Gral durch ein Labyrinth voller Giftpfeile von einem Stein zum nächsten hüpft? So nach dem Motto «Steh auf den falschen Stein & du stirbst»? Etwa genau so fühlt sich auch das neue Phantogram-Album «Three» an.

Phantogram
Legende: Phantogram mit Overknees Timothy Saccenti

Für jemanden wie mich, der auf Phantogram , Link öffnet in einem neuen Fenstererst so richtig geil wurde, als diese letztes Jahr mit Big Boi, Link öffnet in einem neuen Fenster von OutKast, Link öffnet in einem neuen Fenster das kollaborative Werk «Big Grams, Link öffnet in einem neuen Fenster» veröffentlichten, existiert das soeben erschienene, dritte Studioalbum des Duos aus New York ohne sich aufzwängende Vergleiche mit den «ouh so kreativen» Erstlingswerken. «Big Grams» war bei weitem nicht ihr bester Wurf, aber als Mensch mit Wurzeln im Sprechgesang ein sanfter Einstieg in goutierbaren Dream Pop.

Tristesse-getränkte Strophen und moodige Kopfnicker-Refrains

Auf mich wirkt ihr gut 30 Minuten langes Album «Three» eher wie eine EP, der noch 3 bis 4 verbleibende Restposten aus der Produktionsphase hinzugefügt wurden. Klingt wie ein Diss, aber eigentlich finde ich das recht angenehm.

Neben dem offensichtlichen Festivalbühnen-Hit «You Don’t Get Me High Anymore, Link öffnet in einem neuen Fenster» finden sich skizzenartigen Songs wie «Cruel World», die sich nach kurzen, Tristesse-getränkten Strophen in stimmlose, moodige Kopfnicker-Beat-Refrains stürzen.

Sängerin Sarah Barthel zeigt oft viel Range und flext ihre Gesangsmuskeln auf Tracks wie «You're Mine, Link öffnet in einem neuen Fenster», während Produzent Josh Carter gelegentlich Aufblitzer der textlichen Finesse gelingen: «Hurt People hurt people too» (aus «Barking Dog»).

Das Album in Kürze:

Gut produziert, viele stotternde Synths, die Phantogram-handelsüblichen Superbässe und genug Abwechslung, so dass der rote Faden sonstwo eine kohärente Jacke stricken soll.

Highlights: «Run Run Blood, Link öffnet in einem neuen Fenster» (Ein bisschen wie ein angenehmer Albtraum, der in einer Sexszene endet), «Cruel World, Link öffnet in einem neuen Fenster» (Schlussmach-Anthem für den Dumpee), «You're Mine» (leicht Stalker-haftes Liebeslied, brrrr ja!)

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