DDR-Begriffe

Kaum irgendwo hat die Sprache so schöne Blüten getrieben wie in der DDR. Dort wurde sie gleich von zwei Seiten in die Mache genommen: durch die ideologisch motivierten Wortneuschöpfungen des Regimes und durch die Bevölkerung, die Worte je nach Alltagstauglichkeit überformte.

Eine Pinnwand an einer Wand mit Zetteln.
Bildlegende: Der Begriff «Wandzeitung» für eine Pinnwand war in der DDR verbreitet. Wikimedia / Ras67

Autor/in: Susanne Heising