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Serien «10vor10»-Serie: Das Ende des Eisernen Vorhangs

1989, in Berlin fällt die Mauer. Ein historisches Ereignis, das den Anfang vom Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West eingeleitet hatte. In loser Reihe zeigt «10vor10» Menschen und ihre Geschichten rund um das Ende des Eisernen Vorhangs.

Logo Das Ende des eisernen Vorhangs
Legende: «10vor10»-Serie: Das Ende des Eisernen Vorhangs SRF

1. Mai – 22. Dezember 2009

  • Erste Risse im System: Ungarn

    1989, das grosse Jahr der Wende, jährt sich zum 20. Mal. In Ungarn sorgte der Abbau des Grenzzauns im Mai 1989 für die ersten Risse im Eisernen Vorhang.

  • Der stille Fall des Eisernen Vorhangs

    Vor zwanzig Jahren fiel die Berliner Mauer. Bereits Monate zuvor hatte Ungarn im Stillen mit dem Abbau der Grenzzäune zu Österreich begonnen. Offiziell gilt jedoch bis heute der 27. Juni 1989 als der Tag, an dem der Eiserne Vorhang fiel. «10vor10» hat sich auf Spurensuche ins historische Grenzgebiet begeben.

  • Die uneinsichtigen Mauerschützen

    Heute vor 48 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer und die Trennung von West- und Ostdeutschland. 136 Menschen sind im sogenannten Todesstreifen von DDR-Grenzsoldaten erschossen worden. Die Mauerschützen sind sich bis heute keiner Schuld bewusst.

  • Rückblick auf ein historisches Picknick

    Im Sommer 1989 blickte die Welt gebannt an die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Dass die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten war, zeigte sich vor 20 Jahren in der Nähe des ungarischen Grenzortes Sopron. Was als ungarisch-österreichisches Picknick am berüchtigten Eisernen Vorhang begonnen hatte, nutzten über 600 Ost-Deutsche zur Flucht.

  • Das Stasigefängnis

    Kurz bevor die Mauer fiel, musste Norbert Krebs als politscher Gefangener ins Gefängnis. Er hatte verbotene Lieder gespielt und zu einer Demonstration aufgerufen. Als gebrochener Mann therapiert er sich selbst, indem er fast täglich die Hölle besucht und Besuchergruppen durch das Stasi-Untersuchungsgefängnis in Berlin führt.

  • Exklusives Interview mit Michail Gorbatschow

    Berlin, am 7. Oktober 1989: Die kommunistische Staatsführung feiert zusammen mit Gorbatschow den 40. Jahrestag der DDR. Währenddessen setzen sich immer mehr Ostdeutsche in den Westen ab. Heute, 20 Jahre später, hat 10vor10 Gorbatschow zu einem exklusiven Interview getroffen.

  • Demonstration auf dem Alexanderplatz

    Dass die DDR fünf Tage vor ihrem Ende war, wussten die Menschen nicht, die heute vor 20 Jahren auf dem Berliner Alexander-Platz demonstrierten. Aber sie spürten: Es war Tau-Wetter: Eine halbe Million Menschen versammelte sich am 4. November 1989 zur grössten Demo der DDR-Geschichte.

  • Der Irrtum

    Die Welt rieb sich die Augen an diesem 9. November 1989. Die Mauer ist gefallen, plötzlich und ausgelöst durch einen Satz des SED-Funktionärs Günter Schabowski an einer Presse-Konferenz. Es geht um eine neue Reise-Regelung für DDR-Bürger, die das DDR-Regime unter grossem Druck vorbereitet hat. Die Bürger sollen reisen können.

  • Tschechien feiert Revolution

    Vor 20 Jahren ging in der damaligen Tschechoslowakei die kommunistische Herrschaft zu Ende. Mehrere tausend Menschen gedachten heute des damaligen Massenaufstandes. «10vor10» traf Dichter-Präsidenten Vaclav Havel, der damals praktisch über Nacht zum neuen starken Mann des Landes wurde.

  • Die Schreckensherrschaft Ceausescus

    Nicolae Ceausescu regierte Rumänien mit brutalster Strenge. Die Proteste des Volkes eskalierten genau heute vor 20 Jahren. Es war der Anfang des Endes seiner Schreckensherrschaft in Rumänien. Doch mit dem Tod des Diktatorenpaares war die Revolution in Rumänien noch nicht entschieden. In Rumänien bleibt die Revolution als blutiges Ereignis in Erinnerung.