«10vor10» vom 5.3.2013

Beiträge

  • «Jein!», die Gripen-Panne im Ständerat

    Den Gripen kaufen? Ja, sagte sich der Ständerat. Die Schuldengrenze aufheben, um den Gripen zu bezahlen? Eher nein, war dann die überraschende Antwort. Faktisch lehnt der Ständerat damit den Kauf vorläufig ab. Beobachter sprechen aber eher von einem Betriebsunfall im Ständerat, der in der nächsten Session mit einem «Ja» korrigiert wird. Ueli Maurer gibt sich ob der vorläufigen Absage dennoch enttäuscht.

  • Gripen: «Quit pro quo»

    Am Gripenkauf hängen für viele Schweizer KMU Aufträge in Milliardenhöhe. Der Vertrag mit dem schwedischen Flugzeug-Hersteller Saab sieht vor, dass dieser Aufträge im Volumen von über 2,2 Milliarden Franken an Schweizer Unternehmen vergibt.

  • Dow Jones erreicht Rekordhoch

    Trotz Schulden-Krise in Europa und Budget-Streit in den USA hat der Dow Jones Index auf einem Allzeithoch von 14'254 Punkten geschlossen. Ein Grund dafür dürfte das viele verfügbare Geld sein, das vom Fed in den USA derzeit in den Markt gepumpt wird.

  • Hollande greift zu liberalen Rezepten

    Frankreichs sozialistischer Präsident will mit einer umstrittenen Gesetzesrevision die Firmen dazu animieren, wieder mehr Personal einzustellen. Bislang scheuen die französischen Unternehmen davor zurück, neue Mitarbeiter anzustellen, da diese in schlechten Zeiten kaum wieder entlassen werden können. Hollande will deshalb den Kündigungsschutz lockern.

  • «,Heiler‘ von Bern ist ein Rächertyp»

    Morgen beginnt der Prozess gegen G., der beschuldigt wird, 16 Menschen absichtlich mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Die Einvernahme-Protokolle, die «10vor10» vorliegen, zeichnen das Bild eines kontrollsüchtigen und manipulativen Mannes, der seine Opfer unter Druck setzte, sozial isolierte und vor Gewalt nicht zurückschreckt.

  • Newsflash

    Beibehaltung der Wehrpflicht +++ Volkskongress in China +++ Chavez in Lebensgefahr

  • Russland: Im Andenken an Stalin

    Josef Stalin gilt heute als paranoider Massenmörder, der Millionen von Menschen in den Tod schickte. Er veranstaltete Schauprozesse und liess die Bevölkerung verhungern – dennoch bewundern viele Russen den brutalen Diktator noch immer. Heute ist der russische Staatsapparat von Korruption und Selbstbedienungsmentalität durchseucht und manch ein Russe wünscht sich wieder die stalinistische Disziplin und Ordnung.