«10vor10» vom 11.3.2015

Beiträge

  • Spekulationen rund um Nemzows Ermordung

    Nach dem Mord an Kreml-Kritiker Boris Nemzow sind fünf Tatverdächtige verhaftet worden. Menschenrechtler kritisieren nun, dass die Gefangenen misshandelt worden seien und nur aus Angst gestanden hätten. Dies stellt die offiziellen Version der russischen Behörden in Frage, wonach der Mord an Nemzow einen islamistischen Hintergrund habe.

  • FOKUS: In den Kosovo ausgeschafft

    Ausländer, die Delikte begehen, werden laut Ausschaffungsinitiative automatisch ausgeschafft. Und das zurück in eine Heimat – die vielleicht gar keine mehr ist. So erging es auch einem 34-jährigen, der 29 Jahre in der Schweiz lebte und nach einer Verurteilung in den Kosovo ausgeschafft wurde. Dort kennt er kennt niemanden und findet keine Arbeit.

  • FOKUS: Umsetzung der Ausschaffungsinitiative

    In persönlichen Härtefällen sollen Ausländer, die ein Verbrechen begehen, nicht automatisch ausgeschafft werden: Dieser Umsetzung der Ausschaffungsinitiative hat der Nationalrat heute zugestimmt. Doch die SVP droht bereits mit einer Durchsetzungsinitiative. Wieso sich Politiker immer weniger kompromissbereit zeigen, analysiert Politikwissenschaftler Micheal Hermann im Studiogespräch.

  • Die Wolfs-Debatte

    Diesen Winter hat sich ein Wolf im Kanton Graubünden mehrmals nahe an Häuser gewagt. Dies löste in der Bevölkerung Ängste aus, und so wurde der Ruf nach einem erleichterten Abschuss des Tieres lauter. Genau dies fordert auch eine Motion, die morgen im Nationalrat debattiert wird.

  • Newsflash

    Jahrestag der Fukushima-Katastrophe +++ Heftige Kämpfe in Tikrit +++ Neuer Chefredaktor bei der NZZ

  • Schweizer Film «Chrieg»

    Übermorgen wird in Genf der Schweizer Filmpreis verliehen. Und als einer der grossen Favoriten gilt «Chrieg» – ein Erstlingsfilm von Simon Jaquemet. Der vom Schweizer Fernsehen koproduzierte Film handelt von schwierigen Jugendlichen, die ihrer Wut freien Lauf lassen.