Empfangsgebühren, auf Augenhöhe mit Ärzten, Libyen nach Gaddafi

Beiträge

  • Neues System für Radio- & TV-Gebühren

    In Zukunft sollen alle Haushalte, abgesehen von wenigen Ausnahmen, Empfangsgebühren für Radio und Fernsehen bezahlen. Das hat heute der Nationalrat beschlossen. Von diesem neuen Abgabesystem profitieren vor allem die einzelnen Haushalte. Dafür werden einzelne Unternehmen stärker belastet. Das gefällt den Gewerbe- und Wirtschaftsvertretern gar nicht.

  • Mehr Kompetenzen für Pflegende

    Der Engpass beim Pflegepersonal ist bekannt. Den Grund dafür sehen Pflegeverbände unter anderem darin, dass der Beruf für Schweizerinnen und Schweizer nicht attraktiv genug sei. In Bundesbern liegt eine Idee auf dem Tisch, die helfen könnte: Pflegefachpersonen sollen aufgewertet werden. Konkret soll die Pflege per Gesetz mehr Kompetenzen erhalten.

  • Unruhen in der Türkei

    In der Türkei erlag ein Jugendlicher, der im vergangenen Sommer bei Gezi-Protesten verwundet wurde, gestern seinen Verletzungen. Dies hat in der Bevölkerung die Wut auf die Regierung Erdogan neu entfacht. Zehntausende haben sich heute dem Trauerzug angeschlossen. In mehreren Grossstädten des Landes kam es zu Ausschreitungen.

  • Umstrittene Verjährungsfrist

    Asbest-Fälle dürfen nicht schon nach 10 Jahren verjähren, hielt gestern der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fest. Das Urteil dürfte für alle Betroffenen von gesundheitlichen Spätschäden Folgen haben. Die Schweizer Gerichte werden solche Fälle kaum mehr wegen Verjährung abweisen können. Besonders Opfer von ärztlichen Kunstfehlern dürfen neue Hoffnung schöpfen.

  • Rebellen-Gruppen in Libyen

    Libyen kommt nicht zu Ruhe. Gestern hat das Parlament den libyschen Übergangspräsident Ali Seidan abgesetzt. Wer die Geschicke des Landes, das immer noch keine Verfassung hat, in die Hand nehmen soll, ist unklar. Zahlreiche Rebellen-Brigaden verfolgen ihre eigenen Ziele. Eine der stärksten Gruppe sind die Milizen von Zintan.

  • Newsflash

    Nationalrat gegen Fanzug-Pflicht +++ Jazenjuk im Weissen Haus +++ Ultraorthodoxe zum Armeedienst

  • «Der Hundertjährige» im Film

    Jonas Jonassons Weltbestseller «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand» wurde in 35 Sprachen übersetzt und ist mit über sechs Millionen verkaufter Kopien das derzeit erfolgreichste Buch Schwedens. Nun soll der Stoff auch die Kinokassen zum Klingen bringen. Doch der Autor Jonasson hat an der Verfilmung selber gar nicht mitgearbeitet.