«10vor10» vom 27.3.2013

Beiträge

  • Keine Gesetzesverschärfung für Rohstofffirmen

    Der Bundesrat sieht von strengeren Gesetzen für Rohstoffunternehmen ab und belässt es im aktuellen Bericht bei 17 Empfehlungen. Die Industrie steht immer wieder wegen grober Umweltverschmutzung, Verletzung von Menschenrechten und Korruption in der Kritik. Linke Politiker fordern mehr Transparenz und bessere Regelungen. Der Bundesrat fürchtet indes einen Wegzug der Firmen nach Singapur bei einer Verschärfung der Gesetzeslage.

  • Tamedia: Sparübung für hohe Rendite?

    Der Medienkonzern will 34 Millionen Franken einsparen, über die Hälfte davon in der Romandie. Die Westschweizer Journalisten werfen Tamedia Gewinnmaximierung vor, denn der Konzern strebt eine Rendite von 15 Prozent an, etwa so viel wie Nahrungsmittelriese Nestlé. Die Sparübung ist auch politisch heikel, denn sie trifft die grössten Westschweizer Bezahl-Zeitungen und könnte damit die Meinungsvielfalt beeinträchtigen.

  • 16 Jahre für Volkiland-Mörder in zweiter Instanz

    Das Zürcher Obergericht erhöhte die Strafe gegenüber dem Bezirksgericht um zweieinhalb Jahre. Die Richter kamen zum Schluss, der Täter habe nicht nur vorsätzliche Tötung, sondern Mord begangen

  • «Wir wollen die Weltherrschaft der Muslime»

    Mitten in London, einer toleranten und multikulturellen Stadt, fordert der Sprecher der radikal-islamischen Gruppierung Millatu Ibrahim im Interview mit «10vor10» schier Unfassbares. Millatu Ibrahim hat westlichen Werten den Kampf angesagt und versucht mit nächtlichen Patrouillen islamische Werte auf Londons Strassen durchzusetzen. Homosexuelle und Frauen in Röcken duldet die autonome Sittenpolizei nicht.

  • Bio-Bauern wollen maximal 4000 Hühner pro Hof

    Produzenten von Bio-Eiern wollen die Zahl der Hühner auf zertifizierten Höfen auf höchstens 4000 Tiere beschränken. Beim Label Bio Suisse hat man für den Vorschlag durchaus ein offenes Ohr. Nicht so bei anderen Bio-Bauern: Sie halten nichts von einer Beschränkung.

  • Newsflash

    Varone bleibt Polizeichef +++ Neue Regierung in Liechtenstein +++ Zyperns Banken öffnen

  • Arm und glücklich

    Hans Adelmann und der Industrielle Österreicher Frank Stronach sind Brüder. Doch unterschiedlicher könnten ihre Leben nicht sein: Während Milliardär Frank mit 80 Jahren noch die Österreichische Politik aufmischt, führt Bruder Hans ein beschauliches Leben in einfachsten Verhältnissen. In seinem Buch «Einfacher leben» schildert Adelmann seine beinahe einsiedlerische Lebensphilosophie.