«10vor10» vom 3.3.2015

Beiträge

  • FOKUS: Jobs werden abgebaut

    Der starke Franken zwingt uns in die Knie, sagen immer mehr Arbeitgeber in der Schweiz. Es reiche nicht mehr, Löhne zu kürzen oder bei gleichem Lohn länger zu arbeiten um konkurrenzfähig zu sein. Über 600 Arbeitsstellen sind seit der Aufhebung des Mindestkurses verloren gegangen, rechnet der Gewerkschaftsbund vor.

  • FOKUS: Starker Franken oder Strategie?

    Der starke Franken sei schuld, dass jetzt viele Firmen ihre Arbeitsplätze in der Schweiz nicht mehr halten können, sagt Swissmem-Präsident Hans Hess. Der starke Franken sei aber manchmal bloss eine faule Ausrede für Firmen, die Arbeitsplätze streichen, meint Chefökonom des schweizerischen Gewerkschaftsbundes Daniel Lampart.

  • FOKUS: Jobs werden ausgelagert

    Viele Firmen verlagern die Arbeitsplätze ins Ausland. So lassen sich die Lohnkosten schnell senken. Auffallend viele exportorientierte Betriebe lagern die Stellen nicht in absolute Tieflohnländer nach Fernost aus, sondern zügeln ihre Maschinen in europäische Länder.

  • Deal bei der Zweitwohnungsinitiative

    In letzter Minute haben die Fraktionsspitzen von SVP und FDP gestern zusammen mit den Initianten der Zweitwohnungsinitiative einen Kompromiss gefunden. «10vor10» hat darüber berichtet. Heute hat der Nationalrat diesem Kompromiss deutlich zugestimmt. Doch die Kehrtwende der SVP kommt nicht überall gut an.

  • Netanjahu in Washington

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte heute in Washington Politik - allerdings ohne Einladung von Präsident Obama. Eingeladen hatte ihn die republikanische Partei. Netanjahu wetterte vor den Kongressabgeordneten gegen die Atomverhandlungen mit Iran.

  • Jihadi John

    Die Offensive der irakischen Armee auf die von der Terrormiliz IS kontrollierte Stadt Tikrit ging heute weiter. 30 000 Soldaten rücken gegen die Extremisten vor. Die Schlinge zieht sich auch für den bekanntesten IS-Kämpfer «Jihadi John» zu. Wie wird ein offenbar bestens integrierter, 26-jähriger Londoner aus guter Familie zum Extremisten?

  • Newsflash

    +++ Kremelkritiker Nemzow beerdigt +++ Vulkanausbruch in Chile +++ Zürich ist teuerste Stadt der Welt +++

  • Revolutionärin wider Willen

    Vor vier Wochen wurde in Tunesien eine neue Regierung vereidigt. Vier Jahre nach dem Sturz von Langzeitherrscher Ben Ali ist die Übergangsphase zur Demokratie erfolgreich beendet. Die tunesische Sängerin Emel Mathlouthi, die morgen in Zürich auftritt, war Teil der Revolutions. Mit ihren Protestsongs hat sie damals gegen die Diktatur angesungen.