«10vor10» vom 18.11.2014

Beiträge

  • Staat soll bei rückfälligen Gewalttätern haften

    Die Rechtskommissionen des Parlaments haben entschieden: Die Kantone sollen für Entlassungs- oder Haft-Erleichterungs-Entscheide haften, wenn Täter, die ihre Strafe noch nicht vollständig verbüsst haben, rückfällig werden. Doch eine solche Haftung wirft politische heikle Fragen auf.

  • Anschlag in Jerusalem verschärft Religionskonflikt weiter

    Der Anschlag auf eine Synode in Jerusalem mit vier Toten zeigt auf tragische Weise, wie die religiöse Komponente den jahrzehntelangen Konflikt um Land und Selbstbestimmung der Palästinenser befeuert. Die Politik liess den wachsenden religiösen Einfluss zu, solange die Entwicklung den jeweiligen Interessen diente. Doch nun droht den Politikern die Situation zu entgleiten.

  • Asbest-Prozess: Schmidheiny vor Italiens höchstem Gericht

    Das oberste italienische Gericht befasst sich mit der Verurteilung des Schweizer Industriellen Stephan Schmidheiny. Es geht um Verarbeitung von Asbest, für die Schmidheiny verantwortlich gewesen sein soll und um die Frage, inwieweit er zugelassen habe, dass seine Arbeiter das krebserregende Material ohne genügende Sicherheitsvorkehrungen verarbeitet haben.

  • Grossbritannien: Ukip-Nationalisten im Aufwind

    Am Donnerstag steht im englischen Wahlkreis Rochester eine Nachwahl für das britische Unterhaus auf dem Programm. Premierminister Cameron dürfte sich Sorgen machen. Denn die Wahl gewinnen dürfte der Kandidat der Ukip, der bis vor kurzem noch bei den Konservativen politisierte. Die Rechtspopulisten sind immer mehr im Aufwind.

  • Newsflash

    Private Waffen in kantonale Register +++ Schweiz darf Iraner nicht abschieben +++ Blatter reicht Strafanzeige ein

  • Davis-Cup: Federers Rückenprobleme lassen Tennisfans zittern

    Die Wunschvorstellung ist klar: Die Schweizer Tennis-Cracks holen gegen Frankreich am Wochenende den Davis-Cup. Doch in der Realität bangen die Schweizer Tennisfans weiter um die Gesundheit von Rodger Federer. Fiele Federer aus, würde es wohl sehr schwierig werden, den Davis-Cup erstmals zu gewinnen.