«10vor10» vom 19.3.2013

Beiträge

  • Zyperns Parlament sagt «No!»

    Die Hände mit der Aufschrift «No» sind zum Symbol für den Unwillen des Volkes geworden, auf die geforderte Einmalbesteuerung zyprischer Sparguthaben einzugehen. Dem Willen der Protestierenden folgte dann auch das Parlament: Es lehnte die Steuer ab. Auf der Strasse folgte der Freude über den Sieg schnell die Ratlosigkeit, wie es weitergehen soll. Zypern droht der Bankrott.

  • Ein Papst zum anfassen

    Dass ihm das Protokoll weniger wichtig war als die Gläubigen, liess er seinen Sicherheitsdienst bereits in den ersten Minuten seiner Inauguration wissen. Papst Franziscus gab sich volksnah und schüttelte die Hände der wartenden Menge. Der Argentinier ist seit über 1000 Jahren der erste Nicht-Europäer, der den Fischerring und das Pallium aus Wolle, als Symbole der päpstlichen Macht, trägt.

  • Ladenöffnungszeiten: Parlament stösst Kantone vor den Kopf

    Künftig sollen werktags alle Läden bis 20 Uhr geöffnet haben dürfen. Diese Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten kommt nicht überall gut an: In mehreren Kantonen hat das Stimmvolk bereits mehrfach eine Verlängerung der Öffnungszeiten abgelehnt. Mit dem Gesetz auf Bundesebene werden die kantonalen Volksentscheide ausser Kraft gesetzt.

  • Polizei fordert strengeres Alkoholgesetz

    Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und betrunkenen Party-Gästen. Abends ist das Konfliktpotenzial besonders gross. Die Schweizer Polizisten fordern nun ein Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr für den Detailhandel.

  • Amerikas starke Israel-Lobby

    Seit der Staatsgründung Israels hat Washington über 115 Mrd. US-Dollar nach Jerusalem geschickt. Israel verwendet das Geld überwiegend zur Bewaffnung der eigenen Truppen im Krieg gegen arabische Gegner. Das Engagement der USA wird stark von einer amerikanischen Israel-Lobby gepusht. An speziellen Konferenzen lernen Unterstützer, wie sie sich mit ihren israelfreundlichen Anliegen bei Politikern von links bis rechts Gehör verschaffen können.

  • Newsflash

    Schutz der Privatsphäre +++ Keine Höchsttarife für Roaming +++ Varone verurteilt

  • Video «Fall Bonstetten» abspielen

    Fall Bonstetten

    Ein Vater, der trotz Mordversuch an seinem ersten Sohn das Sorgerecht für sein zweites Kind erhielt, steht unter dringendem Verdacht, dieses ebenfalls getötet zu haben. Der Vormundschaftsentscheid wurde von einer Laienbehörde gefällt. Nach heftiger Kritik an dieser Praxis setzt der Bund nun auf professionelle Behörden. Aus Personenschutzgründen kann dieser Beitrag leider nicht auf dem Internet publiziert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.