«10vor10» vom 11.3.2013

Beiträge

  • Wie viel Schweiz muss drin sein?

    Der Nationalrat fordert, dass nur Produkte, deren Rohstoffe zu 80 Prozent aus der Schweiz stammen, mit Swissness beworben werden dürfen. Der Entscheid hat weitreichende Konsequenzen für Schweizer Guezli- und Schokoladehersteller, die ihre Rohstoffe teilweise im Ausland einkaufen. Viele Firmen stehen nun vor der Entscheidung, die Rezeptur zu ändern oder auf das Label Schweiz zu verzichten.

  • SBB-Unfälle: «zufällige Häufung»

    Der Cargo-Lok-Unfall von letzter Woche gliedert sich in eine lange Reihe von Entgleisungen und Zugunfällen ein. 10 Vorfälle wurden in den ersten 70 Tagen dieses Jahres registriert.

  • Handy-Verbot am Konklave

    Am Tag vor dem Beginn des Konklaves zur Papstwahl haben Techniker Störsender rund um die Sixtinische Kapelle montiert. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Pflicht der Geheimhaltung auch im 21. Jahrhundert durch die Kardinäle eingehalten wird, denn längst surfen die Gottesmänner auch auf Twitter und Facebook. Derweil stehen die Kleider des neuen Papstes schon bereit.

  • Kommt der Papst aus Brasilien?

    In Brasilien leben weit über 100 Millionen Katholiken, die sich einen Papst aus ihren Reihen wünschen. Kardinal Ordilio Scherer aus Sao Paolo stösst auch in Rom auf viele Sympathien und hat gute Chancen, zum Papst gewählt zu werden. Ein brasilianischer Papst käme der dortigen Kirche sehr gelegen, denn sie kämpft mit einer Abwanderung der Gläubigen.

  • Heiler-Prozess in Bern

    In Bern äusserte sich heute der angeklagte Musiklehrer zu den Vorwürfen, 16 Menschen mit dem HI-Virus infiziert zu haben. Seinen Ausführungen zufolge, hätten sich die mutmasslichen Opfer untereinander angesteckt. Dieser Darstellung widersprechen die medizinischen Befunde aber in hohem Masse.

  • Engadiner Bauwirtschaft bangt

    Die Annahme der Zweitwohnungsinitiative vor einem Jahr war ein schwarzer Tag für die Bauunternehmer in Bergkantonen: Das Bauverbot für Zweitwohnungen hat zu einem starken Einbruch der Bauvorhaben geführt. Aufgrund der schlechten Auftragslage für 2014 sehen sich die Bauunternehmer zu Entlassungen gezwungen. Die Gemeinden fürchten einen Anstieg der Arbeitslosenquote und Steuerausfälle.

  • Newsflash

    Ungarn schränkt Rechtsstaat ein +++ Suche nach Brandursache in Backnang +++ Japan gedenkt Fukushima-Opfer

  • Die ewige Armee in Bern

    Die Terrakotta-Krieger des ersten chinesischen Kaiser Qin stehen ab dem 15. März im Bernischen Historischen Museum Wache. «10vor10» war bei der Anlieferung der zerbrechlichen Soldaten aus China dabei. Die Ausstellung gewährt einen Einblick in einen faszinierenden Teil der chinesischen Geschichte.