Annäherung der von Russland und der Ukraine in weiter Ferne

Die ukrainische Regierung und die von Russland unterstützten Separatisten haben gestern 200 Gefangene ausgetauscht. Auf diesen Austausch hatten sich der russische Präsident Putin und sein ukrainischer Amtskollege Selenski vor rund drei Wochen am Ukraine-Gipfel in Paris verständigt. 

Zu sehen ist der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski am Flughafen in Kiew. Er schüttelt einem militärisch gekleideten Mann die Hand, im Hintergrund ist ein Flugzeug. Die beiden sind umringt von Menschen, darunter von freigelassenen ukrainischen Gefangenen aus Russland.
Bildlegende: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski trifft die freigelassenen ukrainischen Gefangenen am Flughafen Boryspil in Kiew. Keystone

Eine langfristige Annäherung der beiden Länder ist noch immer in weiter Ferne, sagt Russland-Korrespondentin Luzia Tschirky. Wie der Gefangenenaustausch ablief, schildert der Diplomat Toni Frisch. Der Schweizer war in Kiew mit dabei.

Der Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine: Der Schwerpunkt des heutigen 4x4-Podcasts.

Die weiteren Themen:

  • Ab 1. Januar gelten international strengere UNO-Regeln für den Schadstoffausstoss in der Schifffahrt. Künftig darf nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,5 statt wie bisher 3,5 Prozent eingesetzt werden. Noch weiter geht Island. Um den Inselstaat ist ab nächstem Jahr in allen Gewässern nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,1 Prozent zulässig.
  • Wie kein anderer hat der Zürcher Architekt Max Vogt die Schweizer Bahnarchitektur mitgeprägt. Seine Bauten aus Sichtbeton - wie zum Beispiel das Zentral-Stellwerk in Zürich oder das Hochhaus beim Bahnhof Altstetten - sind vielen Bahn-Passagieren bekannt. Mitte Dezember verstarb Vogt im Alter von 94 Jahren.

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Samuel Wyss