Deutschland hat erstmals Kinder von IS-Anhängern zurückgeholt

Eine deutsche Delegation hat vier Kinder an der syrischen-irakischen Grenze abgeholt. Es handelt sich dabei um humanitäre Notfälle. Für die Rückkehraktion brauchte es eine lange Vorbereitung. Vor allem Sicherheitsbedenken hätten die Sache verzögert, sagt der Journalist Volkmar Kabisch. 

Frauen und Kinder von IS-Kämpfern im Gefangenenlager Al-Hol in Syrien. In diesem Lager sind auch zahlreiche ausländische Staatsangehörige interniert.
Bildlegende: Frauen und Kinder von IS-Kämpfern im Gefangenenlager Al-Hol in Syrien. In diesem Lager sind auch zahlreiche ausländische Staatsangehörige interniert. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Die Schweiz ist für ausländische Lehrkräfte attraktiv – vor allem für Deutsche in den Grenzregionen. Das sei ein Problem für Deutschland, sagt Udo Beckmann, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung Deutschland.
  • Alle unregistrierten syrischen Flüchtlinge sollen bis heute Istanbul verlassen. Damit will die Politik die Bevölkerung besänftigen. Einschätzungen von Thomas Seibert, Journalist in Istanbul.
  • Auch in Libanon hat die Regierung die Gangart gegenüber syrischen Flüchtlingen verschärft. Einschätzungen von der Journalistin Meret Michel.

Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Daniel Eisner