«Die Exhumierung Francos ist ein starkes Zeichen»

Spaniens Regierung darf die Überreste des Diktators Francisco Franco exhumieren. Das hat gestern das Oberste Gericht Spaniens entschieden. 

Zu sehen ist das Mausoleum für den spanischen Diktator Francisco Franco, ein grosser breiter Bau aus weissen Steinen.
Bildlegende: Das Mausoleum für Francisco Franco wurde zu einem Pilgerort für Bewunderer des damaligen spanischen Diktators. keystone

Francos aktuelle Ruhestätte war zu einem Pilgerort für Bewunderer des ehemaligen Diktators geworden. Die Gebeine Francos sollen neu auf einen Friedhof in der Nähe von Madrid verlegt werden. Ein Historiker ordnet diesen Entscheid ein.

Die weiteren Themen:

  • Seit dieser Woche ist der Reisekonzern Thomas Cook Geschichte. Das Traditionsunternehmen meldete sofortigen Konkurs an. 21'000 Angestellte verlieren ihren Job. Doch es gibt auch Gewinner. 
  • Die Uno hat sich mit der «Agenda 2030» ein ehrgeiziges Projekt zur Verbesserung der Welt vorgenommen. Allerdings droht sie, die Nachhaltigkeitsziele bei Weitem zu verfehlen. Korrespondent Fredy Gsteiger sprach darüber mit Peter Messerli, dem Direktor des Zentrums für nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern. Er hat an der Zwischenbilanz zu den Nachhaltigkeitszielen mitgearbeitet. 
  • Die SDA, oder Schweizerische Depeschenagentur, wie sie früher hiess, sammelt und sortiert im Hintergrund, was in der Welt passiert und sendet es an die Medienhäuser. Diese wählen dann die wichtigsten Meldungen aus und recherchieren weiter. Heute feiert sie ihr 125-jähriges Bestehen. 

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Glauser