«Diese Geschichte könnte Cummings schaden»

In Grossbritannien gibt es seit Tagen nur ein Thema: Dominic Cummings.Cummings ist der Chefberater von Premier Boris Johnson. Und er ist trotz strenger Ausgangsbeschränkungen Hunderte Kilometer durch Grossbritannien gereist.

Cummings - der britische Chefberater der Regierung stellt sich der Kritik
Bildlegende: Cummings - der britische Chefberater der Regierung stellt sich der Kritik Keystone

Die Empörung ist gross. Und die Rücktrittsforderungen laut.
Gestern Abend nun hat sich Cummings vor den Medien erklärt – und den Befreiungsschlag versucht. Das Gespräch mit Gerhard Dannemann, er ist Grossbritannien-Experte der Humboldt-Universität Berlin.

Die weiteren Themen:

  • Die Niederlande sind für ihre liberale Drogenpolitik bekannt. Marihuana etwa ist erlaubt. Synthetische Drogen aber sind streng verboten. Jetzt scheinen die Niederlanden aber Hotspot für einer dieser Droge zu werden: Crystal Metham-phetamin, kurz Crystal Meth.
  • Viele US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner können im Moment nicht von zu Hause aus arbeiten, weil das Internet überlastet ist. Sie sind auf Schulen oder Bibliotheken angewiesen, die ihre Parkplätze mit dem hauseigenen WLAN frei zu Verfügung stellen. Dort richten sie dann ihr Homeoffice ein.
  • Insgesamt viereinhalb Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner haben aus wirtschaftlicher Not in den letzten Jahren das Land verlassen. Doch nun, mit der Coronakrise, kehren sie wieder nach Venezuela zurück.

Autor/in: Manuel Rothmund, Moderation: Claudia Weber, Redaktion: Daniela Püntener