«Ein Schritt zum Ausbau der Windenergie in der Schweiz»

Die Stadt Lausanne darf acht Windturbinen oberhalb der Stadt bauen. Das Kantonsgericht hat sämtliche Einsprachen dagegen abgewiesen. Das sei ein kleiner Entscheid, aber ein weiterer Schritt zum Ausbau der Windenergie, sagt der Experte. Das Urteil kann noch ans Bundesgericht weitergezogen werden.

Zu sehen ist ein Windkraftwerk aus der Vogelperspektive
Bildlegende: Das Waadtländer Kantonsgericht hat Beschwerden gegen einen Windpark in Chalet-à-Gobet abgewiesen. Im Bild: Ein Windkraftwerk in Saint-Imier Keystone

Der Entscheid sei kantonal und daher eher klein, sagt Rolf Wüstenhagen, Professor für das Management Erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen. Dennoch sei dies ein weiterer Schritt zum Ausbau der Windenergie in der Schweiz, weil er sich in eine Reihe von gerichtlichen Fällen einfüge, die für die Windenergie sprächen.

Die weiteren Themen:

  • Woher stammt der viele Plastikmüll in den Weltmeeren? Forscher der Universität Kaptstadt meinen, eine der Ursachen gefunden zu haben. Demnach würden chinesische Handelsschiffe Plastikflaschen im grossen Stil ins Meer werfen. Die Studie sei so nicht haltbar, findet ein Wissenschaftler der ETH Zürich. Trotzdem treffe sie einen wunden Punkt.
  • Ein Besuch auf der indonesischen Insel Komodo soll teurer werden. Statt umgerechnet 10 Franken sollen Besucher in Zukunft 500 Franken Eintritt zahlen. Denn: Auf der Insel leben die seltenen Komodo-Warane. Sie leiden unter den Touristenströmen, die dank dieser Massnahme halbiert werden sollen.
  • Nach der Hitze ist vor der Hitze: Nicht nur in Doha an der Leichtathletik-WM schwitzen die Athletinnen und Athleten; auch an den olympischen Sommerspielen nächstes Jahr in Japan dürften die klimatischen Bedingungen für die Sportler schwierig werden. Was tut das Land, um dieses Problem in den Griff zu kriegen?

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Monika Glauser