«Entfernung der Südstaatenflagge ist ein wichtiger Schritt»

Der US-Bundesstaat Mississippi beugt sich den Rassismus-Vorwürfen. Er entfernt die «Südstaatenflagge» aus seiner Staatsflagge. Das hat das Parlament entschieden. Darüber haben wir mit der Historikerin Britta Waldschmidt-Nelson gesprochen.

Ein Mann entfernt vor dem Rathaus in Tupelo die bisherige Staatsflagge von Mississippi.
Bildlegende: Der US-Bundesstaat Mississippi ändert seine Staatsflagge. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Das kanadische Live-Unterhaltungs-Unternehmen Cirque du Soleil ist in Not. Weltweit mussten die Shows wegen der Corona-Pandemie eingestellt werden, deshalb fehlt das Geld. Das Unternehmen hat darum Insolvenzschutz beantragt und entlässt fast 3500 Personen.
  • Seit dem Tod des US-Amerikaners George Floyd Ende Mai protestieren weltweit Tausende Menschen gegen Rassismus und für die Rechte von schwarzen Menschen. Wie allgegenwärtig Rassismus auch in der Schweiz ist, zeigt ein Buch, das heute herauskommt und sich speziell der Situation schwarzer Frauen widmet.
  • Ein jahrzehntelanger, erbitterter Grenzstreit kommt heute vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Die Streitparteien: Die beiden Nachbarstaaten Venezuela und Guyana. Das umstrittene Gebiet ist rund vier Mal so gross wie die Schweiz und befindet sich im Staatsgebiet von Guyana.

Moderation: Roger Aebli, Redaktion: David Karasek