«Für Selenski ist das ein Ritt auf der Rasierklinge»

Das Telefonat von US-Präsident Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Selenski dominiert derzeit die US-Innenpolitik. Doch wie kommt das Gesprächsprotokoll in der Ukraine an? Das Gespräch mit Marcel Röthig, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew. 

Zu sehen sind US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskiy vor ihren Landesfahnen, sitzend, sie schütteln sich die Hände.
Bildlegende: Ein umstrittenes Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskiy sorgt auch in der Ukraine für Gesprächsstoff. Die beiden trafen sich diese Woche in New York an der Uno-Vollversammlung. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Wie werden Menschen im Netz radikalisiert? Wie mobilisieren Extremisten ihre Anhänger über soziale Medien? Das hat die Extremismus-Forscherin Julia Ebner vom «Institute for Strategic Dialogue» in London untersucht. Zwei Jahre lang ist sie unter falscher Identität in den Sumpf radikaler Online-Räume abgetaucht und tauschte sich mit Extremisten aller Couleur aus.
  • Die Uno hat sich mit der Agenda 2030 nachhaltige Entwicklungsziele gesetzt. Das Vorhaben ist ambitioniert. Die Agenda 2030 spielt denn auch in der UNO-Gipfelwoche eine zentrale Rolle - umso mehr, weil man keineswegs auf Kurs ist. Ein Sondergipfel ist deshalb der Entwicklungsfinanzierung gewidmet. Die Schweiz wird dort von Manuel Sager, dem Chef der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit Deza vertreten. Das Gespräch.
  • In Österreich wird am Sonntag gewählt - und gemäss Umfragen kommt es wieder zu einer rechts-konservativen Regierung aus ÖVP und FPÖ. Die grösste Oppositionspartei, die SPÖ, hat es währenddessen nicht geschafft, an Profil zu gewinnen. Sie tut sich schwer im Wahlkampf und konnte nicht einmal vom Ibiza-Skandal profitieren. 

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Salvador Atasoy, Redaktion: Jonathan Fisch