Indien: «Muslime befürchten, Bürger zweiter Klasse zu werden»

In Indiens Hauptstadt Neu Delhi kam es am Sonntag zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und Studierenden. Die Proteste richten sich gegen ein umstrittenes Gesetz. Dieses erleichtert nicht-muslimischen Migranten die Einbürgerung. Ausgeschlossen sind dagegen muslimische Einwanderer. 

Zu sehen sind Demonstranten in Indien, mit Transparenten und vom Fokus weggerichtet.
Bildlegende: Tausende Menschen demonstrierten in Indien gegen das neue Einbürgerungsgesetz. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Es war das Elendslager, eine Abfalldeponie ohne Infrastruktur: Vuciak, das improvisierte Migrantencamp im Nordwesten Bosniens. Letzte Woche wurde das Camp nach massiver Kritik geräumt.
  • In der Türkei will die neue «Zukunftspartei» enttäuschten Erdogan-Anhängern eine neue Heimat bieten. Gegründet hat sie der frühere türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu.
  • Nachdem der Schweizer Stahlhersteller Schmolz & Bickenbach gerettet wurde, hat Konzernchef Clemens Iller in ein Gespräch eingewilligt. Er erklärt, wie dramatisch die Situation tatsächlich war.

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Roger Aebli, Redaktion: Jonathan Fisch