Kaum Coronafälle in Schweizer Schlachtereien

Die deutsche Gross-Schlachterei Tönnies ist wegen Corona-Fällen vorübergehend geschlossen. Über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an Corona erkrankt. In der Schweiz sei eine solche Situation unwahrscheinlich, sagen der Bund und die zwei grössten Betriebe Bell und Micarna auf Anfrage.

Das Bild zeigt ein Logo der Schlachterei Tönnies. Es besteht aus einem Rind, einer Kuh und einem Schwein. Das Logo ragt in den Himmel.
Bildlegende: Über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Grossschlachterei Tönnies haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Keystone

Das liege daran, dass die Arbeitsbedingungen und Unterbringung der Angestellten in der Schweiz grundlegend anders seien.

Die weiteren Themen:

  • In der Europäischen Union erhalten Konsumentinnen und Konsumenten künftig mehr Rechte: Das EU-Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten haben sich am späten Montagabend auf die Einführung von Sammelklagen geeinigt.
  • Eine neue wissenschaftliche Studie weiss jetzt, warum das römische Reich vor 2000 Jahren unterging oder zumindest, was mitverantwortlich war: ein Vulkanausbruch vor Alaska. Dieser habe zu ungewöhnlicher Kälte, Missernten, Hungersnöten, Seuchen und Unruhen geführt.
  • Der Nil ist im Fokus eines Streits zwischen drei Ländern. Äthiopien braucht Strom, Ägypten das Wasser und Sudan auch und ist erst recht noch im Sandwich. Am Oberlauf des Nil baut Äthiopien einen Mega-Staudamm, zum Leidwesen von Sudan und Ägypten, die am unteren Flusslauf liegen. Die Frage, wie viel Wasser Äthiopien weiter durchleitet, ist ungelöst. Die EU versucht zu vermitteln, aber die Verhandlungen zeigen, dass der Dauerkonflikt festgefahren ist.

Moderation: Susanne Stöckl, Redaktion: Manuel Ramirez