Lawinen auf Skipisten: «Das kommt in der Schweiz selten vor»

Einen Tag nach dem Niedergang einer Lawine auf eine Piste im Skigebiet Andermatt-Sedrun ist die Suche nach Vermissten abgeschlossen. Zwei leicht verletzte Personen wurden geborgen. Vier konnten sich selber befreien. Eine Lawine auf einer Skipiste: Wie aussergewöhnlich ist das?

Zu sehen sind mehrere Rettungshelfer, welche in einer Lawine mit Stäben nach Verschütteten suchen.
Bildlegende: Bei einem Lawinenniedergang auf eine Skipiste im Skigebiet Andermatt-Sedrun auf dem Oberalppass wurden am Donnerstag mindestens 6 Skifahrer verschüttet. Keystone / Urs Flüeler

Das Gespräch zum Lawinenniedergang mit Bruno Jelk. Er war 34 Jahre lang Bergrettungschef in Zermatt und gilt als Pionier der Bergrettung.

Die weiteren Themen:

  • In Israel bleibt Premierminister Benjamin Netanjahu Chef der rechtskonservativen Likud-Partei. Das Resultat ist bemerkenswert: Einerseits, weil Netanjahu unter Korruptionsanklage steht. Und andererseits, weil ihm die Regierungsbildung in den vergangenen Monaten zwei Mal nicht gelungen ist. Was ändert sich nun an der politischen Situation?
  • Die Migros stellt ihren Onlineshop in China ein. Eigentlich wollte die Detailhändlerin den asiatischen Markt erobern - zusammen mit dem chinesischen Onlinehandelsriesen Alibaba. Wie schwierig ist es für Schweizer Firmen in China?
  • Frankreich hat die meisten Asylbewerber in ganz Europa. Während in anderen Ländern die Zahl der Asylanträge tendenziell sinkt, steigt sie in Frankreich. Als Folge kündigt die französische Regierung nun einen schärferen Kurs in der Einwanderungspolitik an. Unter anderem sollen Flüchtlinge und Migranten nur noch sehr eingeschränkt von der staatlichen Gesundheitsversorgung profitieren können. Welche Auswirkungen hat das?

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Joël Hafner, Redaktion: Samuel Wyss