Nach den Wahlen beginnt die Arbeit der Lobbyisten von Neuem

Viele neue Gesichter im Parlament: Allein im Nationalrat sind es 61 neue Politiker, die ab Dezember im Bundeshaus Platz nehmen. Viel Arbeit für Lobbyisten, die jetzt neue Kontakte knüpfen müssen. Ausserdem im heutigen 4x4-Podcast: Russland baut seinen Einfluss in Afrika aus.

Zu sehen ist ein Ausschnitt der Wandelhalle im Berner Bundeshaus. Politiker streifen durch die Gänge und diskutieren mit Lobbyisten.
Bildlegende: In der Wandelhalle im Bundeshaus sind bald viele neue Gesichter zu sehen - viel Arbeit für die Lobbyisten. Keystone

Nach den Wahlen ist vieles neu. 61 Nationalräte und Nationalrätinnen zum Beispiel. Und auch im Ständerat kommt es zu vielen Wechseln. Für Lobbyistinnen und Lobbyisten bedeutet das Extra-Arbeit. Denn: Sie müssen neue Beziehungen knüpfen. 

Viel Arbeit gibt es nach den Wahlen auch für Lobbywatch. Die Organisation listet in einer Datenbank auf, welche Parlamentarier welche Interessenbindungen haben. Einen grossen Teil dieser Arbeit muss Lobbywatch nun also neu machen.

Ausserdem:

Russland baut seinen Einfluss in Afrika aus. Unter diesem Vorzeichen steht der heutige Russland-Afrika-Gipfel im russischen Sotschi. Zu Sowjetzeiten waren die Russen noch eine Grossmacht in Afrika gewesen. Mit dem Ende des Kalten Krieges aber haben sie sich zurückgezogen und das Feld anderen überlassen. Etwa China, Indien oder dem Westen. Mehr als 40 afrikanische Staats- und Regierungschefs sind nun nach Russland gereist. Das Gespräch dazu mit unseren Korrespondenten in Russland und Afrika. 

Autor/in: Silvan Zemp, Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Glauser