Sri Lanka erklärt 23'000 Vermisste für tot

Der neue Präsident Sri Lankas, Gotabaya Rajapaksa hat erstmals seit dem Ende des Bürgerkriegs mehr als 23'000 vermisste Personen für tot erklärt. Die meisten davon sind tamilische Zivilisten. Ein Schritt, der das Land weiter zu spalten droht, meint unser Südasien-Korrespondent.

Der neue Präsident Gotabaya Rajapaksa ist selbst mit Vorwürfen im Zusammenhang mit Entführungen nach dem Bürgerkrieg konfrontiert.
Bildlegende: Der neue Präsident Gotabaya Rajapaksa ist selbst mit Vorwürfen im Zusammenhang mit Entführungen nach dem Bürgerkrieg konfrontiert. Keystone

Die weiteren Themen:

  • Ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Schweiz scheint weiter entfernt denn je. Ein Gespräch mit Martin Naville, Direktor der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer.
  • Heute gehen die Olympischen Jugendspiele in Lausanne zu Ende. Für viele der 1'800 Jugendlichen eine einmalige Erfahrung - auch weil sie erstmals mit Doping-Kontrollen in Berührung kommen.
  • Der Klimawandel macht den Schweizer Ribelmais-Bauern im Kanton St. Gallen Probleme. Sie sind gezwungen, neue Wege zu gehen.

Moderation: Roger Aebli, Redaktion: Raphael Günther